Moskau von massivem Drohnenangriff heimgesucht, während Kiew vor nordkoreanischer Truppenentsendung warnt

Moskau von massivem Drohnenangriff heimgesucht, während Kiew vor nordkoreanischer Truppenentsendung warnt
Foto: Sweden Herald

Moskau wurde in der Nacht von einem massiven Drohnenangriff getroffen, bei dem über 390 Drohnen abgefangen wurden. Die Ukraine warnt vor der Entsendung von 30.000 nordkoreanischen Soldaten nach Russland.

Moskau wurde in der Nacht einem groß angelegten Luftangriff ausgesetzt. Bürgermeister Sergej Sobjanin erklärte, die Luftabwehr habe über 390 Drohnen abgefangen, die auf die Hauptstadtregion zielten. Während russische Beamte versicherten, die anfliegenden Flugkörper seien zerstört worden, bevor sie das Stadtzentrum erreichten, berichteten unabhängige Quellen, dass ein Industrie-Stahlwerk nahe Moskau möglicherweise getroffen wurde.

Der Angriff folgt auf eine breitere Eskalation ukrainischer Langstreckenoperationen, die kürzlich Logistikzentren von Wildberries, dem größten Online-Einzelhändler Russlands, trafen und geschätzte wirtschaftliche Schäden von bis zu 1,3 Milliarden US-Dollar verursachten.

Gleichzeitig behauptete der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, Russland bereite die Verlegung von 30.000 nordkoreanischen Soldaten in die Region Woronesch vor, während Pjöngjang zusätzliche ballistische Raketenwerfer liefere. Unterdessen entwickelt sich die diplomatische Haltung nach jüngsten NATO-Gesprächen weiter, bei denen die US-Führung den defensiven Widerstand Kiews anerkannte.

Quellen: Hartpunkt, ORF, Sweden Herald

Wie Medien es bewerteten

    • Der Standard Zustimmend Rahmte die Entscheidung als Europas Schritt ein, Kiew mit einem wegweisenden Sanktionspaket zu unterstützen.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf die zähen diplomatischen Verhandlungen, die zur Streichung zweier prominenter russischer Oligarchen führten.
    • Der Standard Zustimmend Betonte die Einigung als ein wichtiges Sanktionspaket in Rekordgröße, das die europäische Solidarität mit Kyiv demonstriert.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf die diplomatischen Verhandlungen, die dazu führten, dass zwei prominente russische Geschäftsleute von Sanktionen verschont blieben.
    • Der Standard Zustimmend Betonte Europas entschlossenen Schritt, Kyjiw in einem schwierigen diplomatischen Moment mit einem Rekordpaket zu unterstützen.
    • Correctiv Kritisch Konzentrierte sich auf politisches Feilschen, das prominenten russischen Oligarchen durch ihre Streichung von den Sanktionen zugutekam.
    • Der Standard Zustimmend Rahmte das neue Sanktionspaket als kritische europäische Anstrengung ein, die Ukraine angesichts wachsender internationaler Unsicherheit zu unterstützen.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf die intensiven diplomatischen Verhandlungen in Brüssel, die zur Streichung zweier Oligarchen führten, um einen Konsens zu sichern.
    • Der Standard Zustimmend Betonte Europas rekordgroßes Sanktionspaket als entscheidenden Schritt zur Unterstützung der Ukraine angesichts internationaler politischer Unsicherheit.
    • Tagesschau Vorsichtig Konzentrierte sich auf diplomatischen Widerstand und Verzögerungen durch Mitgliedstaaten, die Ausnahmen für bestimmte russische Oligarchen anstrebten.
    • Correctiv Kritisch Rahmte die Verhandlungen als beunruhigende Konzession ein, die zwei russischen Oligarchen direkt zugutekommt.
    • Der Standard Zustimmend Hob das Rekord-Sanktionspaket als wichtiges Zeichen europäischer Solidarität mit der Ukraine hervor.
    • FAZ Vorsichtig Konzentrierte sich auf den schwierigen Kompromiss und die politischen Manöver, die zur Verlängerung der Sanktionsliste erforderlich waren.
    • Der Standard Zustimmend Rahmte das neue Sanktionspaket als entscheidenden europäischen Einsatz zur Unterstützung der Ukraine inmitten diplomatischer Spannungen mit Washington.
    • Correctiv Kritisch Betonte, wie interne EU-Streitigkeiten es letztlich ermöglichten, prominente russische Oligarchen von der Sanktionsliste zu streichen.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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