Leipzig/Halle: Flugbetrieb nach Drohnenfund nahe ukrainischem Frachtflugzeug ausgesetzt

Nexus Europa Redaktion
Leipzig/Halle: Flugbetrieb nach Drohnenfund nahe ukrainischem Frachtflugzeug ausgesetzt
Foto: Sweden Herald

Der Flugbetrieb am Flughafen Leipzig/Halle wurde nach einer Drohnensichtung nahe einer ukrainischen Antonov An-124 vorübergehend eingestellt. Ermittler fanden explosives Material an der Drohne.

Der Flugbetrieb am Flughafen Leipzig/Halle in Deutschland wurde in der Nacht zum 5. August vorübergehend eingestellt, nachdem eine nicht identifizierte Drohne in der Nähe einer Start- und Landebahn und in unmittelbarer Nähe zu einem ukrainischen Frachtflugzeug vom Typ Antonov An-124 gesichtet worden war. Mehrere ankommende Flüge, darunter auch Passagiermaschinen, wurden während der Sicherheitssperrung umgeleitet.

Nach Angaben deutscher Medien, die sich auf Strafverfolgungs- und NATO-Quellen berufen, untersuchten Ermittler ein an der Drohne befestigtes Objekt. Berichten zufolge enthielt das Gerät explosives Material und einen Zünder, der aufgrund eines technischen Defekts nicht ausgelöst hatte. Die örtlichen Behörden leiteten Ermittlungen zu dem Vorfall ein, während die deutschen Flughäfen nach mehreren jüngsten Drohnensichtungen im ganzen Land in erhöhter Alarmbereitschaft bleiben.

Quellen: Adevărul, Digi24, Economedia, Moldova1, Sweden Herald

Wie Medien es bewerteten

    • Digi24 Alarmiert Stellte das Ereignis als äußerst schwerwiegenden Vorfall dar, der Panik auslöste, und hob ausdrücklich den Verdacht auf russische Beteiligung hervor.
    • Economedia Neutral Lieferte einen sachlichen Bericht, der sich auf Polizeiangaben, Flugunterbrechungen und eine mögliche Drohnen-Sichtung in der Luft konzentrierte.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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