Deutsche Behörden untersuchen Drohnen-Vorfall mit Sprengstoff am Flughafen Leipzig

Deutsche Behörden untersuchen Drohnen-Vorfall mit Sprengstoff am Flughafen Leipzig
Foto: HotNews

Deutsche Behörden untersuchen einen Drohnen-Vorfall mit Sprengstoff am Flughafen Leipzig/Halle. Innenministerin Faeser spricht von einer neuen Bedrohungsdimension.

Deutsche Behörden haben den Betrieb am Flughafen Leipzig/Halle vorübergehend eingestellt, nachdem eine Drohne mit Sprengstoff in der Nähe eines ukrainischen Antonow-Frachtflugzeugs entdeckt worden war. Sprengstoffexperten setzten einen Roboter ein, um den auf einer Landebahn gefundenen Sprengsatz zu neutralisieren. Bundesinnenministerin Nancy Faeser bezeichnete den Vorfall als "hybrid attack scenario" und sprach von einer "new dimension of threat", wobei sie betonte, dass die Drohnenabwehr umgangen worden sei. Darüber hinaus untersuchen die Ermittler, ob ein DHL-Frachtflugzeug in der Nähe mit einem unbekannten Flugobjekt kollidiert ist. Der Flughafen Leipzig/Halle dient als wichtiger Umschlagplatz für militärische und humanitäre Lieferungen in die Ukraine. Während die offiziellen Ermittlungen noch andauern, deuten Medienberichte auf wachsenden Verdacht auf eine mögliche Beteiligung Russlands hin.

Quellen: Adevărul, Digi24, Economedia, HotNews, Ziarul de Gardă.

Wie Medien es bewerteten

    • Digi24 Alarmiert Stellte das Ereignis als äußerst schwerwiegenden Vorfall dar, der Panik auslöste, und hob ausdrücklich den Verdacht auf russische Beteiligung hervor.
    • Economedia Neutral Lieferte einen sachlichen Bericht, der sich auf Polizeiangaben, Flugunterbrechungen und eine mögliche Drohnen-Sichtung in der Luft konzentrierte.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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