Italiens Ex-Premier Conte verteidigt Covid-Management vor parlamentarischem Untersuchungsausschuss

Italiens Ex-Premier Conte verteidigt Covid-Management vor parlamentarischem Untersuchungsausschuss
Foto: Corriere della Sera

Giuseppe Conte verteidigt seine Covid-Maßnahmen vor einem Untersuchungsausschuss und weist Vorwürfe zurück. Er berichtet von einer anonymen Anzeige zu einem Maskenvertrag.

Der frühere italienische Ministerpräsident Giuseppe Conte hat am Dienstag vor einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss die Pandemiebekämpfung seiner Regierung verteidigt und Vorwürfe des Fehlverhaltens zurückgewiesen. Der Vorsitzende der Fünf-Sterne-Bewegung hielt eine dreistündige Rede, in der er die Integrität der italienischen Notstandsmaßnahmen und Regierungsdekrete bekräftigte.

Während seiner Aussage offenbarte Conte, dass er eine anonyme Anzeige bei der Staatsanwaltschaft in Rom eingereicht habe, die einen 100-Millionen-Euro-Maskenvertrag mit dem Lieferanten JC Electronics betrifft, und eine Untersuchung möglicher gefälschter Ausrüstung beantragt habe. An politische Gegner aus der Regierungskoalition gerichtet, warnte er davor, das parlamentarische Gremium als politisches Hinrichtungskommando zu missbrauchen.

Die Anhörung unter dem Vorsitz von Senator Marco Lisei verzögerte sich um vier Stunden aufgrund längerer parlamentarischer Verfahren in der Abgeordnetenkammer, bevor die Befragung fortgesetzt wurde.

Quellen: ANSA, Corriere della Sera, Il Messaggero, La Repubblica.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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