Conte verteidigt Pandemie-Bilanz und reicht Masken-Dossier bei Staatsanwälten ein

Nexus Europa Redaktion
Conte verteidigt Pandemie-Bilanz und reicht Masken-Dossier bei Staatsanwälten ein
Foto: Corriere della Sera

Giuseppe Conte verteidigt seine Pandemie-Bilanz vor einem Untersuchungsausschuss und übergibt ein Dossier über einen Maskenvertrag an die Staatsanwaltschaft.

Der frühere italienische Ministerpräsident Giuseppe Conte hat sein Vorgehen in der Coronavirus-Pandemie bei einer ausgedehnten Anhörung vor einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss in Rom verteidigt. Nach einer vierstündigen Verzögerung bei der Terminplanung betonte der Fünf-Sterne-Bewegung-Chef gegenüber den Abgeordneten, dass seine Regierung bei der Umsetzung von Notverordnungen und Beschaffungsmaßnahmen gesetzeskonform und transparent gehandelt habe.

Conte gab bekannt, dass er den römischen Staatsanwälten ein anonymes Dokument bezüglich eines etwa 100 Millionen Euro schweren Vertrags mit JC Electronics über möglicherweise gefälschte Gesichtsmasken übermittelt habe, und forderte die Justizbehörden auf, die Transaktion gründlich zu untersuchen. Als Reaktion auf die Kritik der Regierungsmehrheit wies der frühere Premier jegliches Fehlverhalten zurück und forderte die Abgeordneten auf, die Kommission nicht als parteiisches Tribunal zu missbrauchen.

Quellen: ANSA, Corriere della Sera, Il Messaggero, La Repubblica.

Quellen

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