Italiens Ex-Premier Giuseppe Conte verteidigt COVID-19-Maßnahmen bei parlamentarischer Untersuchung

Italiens Ex-Premier Giuseppe Conte verteidigt COVID-19-Maßnahmen bei parlamentarischer Untersuchung
Foto: Corriere della Sera

Giuseppe Conte verteidigt bei parlamentarischer Untersuchung die COVID-19-Maßnahmen seiner Regierung und weist Vorwürfe zurück.

Der frühere italienische Ministerpräsident Giuseppe Conte hat bei einer parlamentarischen Untersuchung in Rom die Pandemiebekämpfung seiner Regierung verteidigt und beteuert, dass unter seiner Amtsführung keine rechtswidrigen Handlungen begangen wurden. Conte sagte zu Notstandsdekreten, Maskenbeschaffungen und Impfstoffverteilung während der Gesundheitskrise aus.

In seiner Aussage offenbarte Conte, dass er den römischen Staatsanwälten ein anonymes Dokument bezüglich eines 100-Millionen-Euro-Maskenvertrags mit JC Electronics übergeben habe, und forderte die Behörden auf, mögliche Unregelmäßigkeiten zu untersuchen. Er warnte die Abgeordneten davor, durch das Untersuchungsverfahren politische "plotoni di esecuzione" durchzuführen.

Abgeordnete der Regierungskoalition stellten Contes Entscheidungen und den Zeitpunkt seiner Übermittlung an die Staatsanwaltschaft in Frage. Conte wies die Kritik zurück und betonte, dass die Maßnahmen seiner Regierung den beispiellosen öffentlichen Gesundheitsnotstand erfolgreich bewältigt hätten.

Quellen: ANSA, Corriere della Sera, Il Messaggero, La Repubblica.

Quellen

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