Italienische Regierungskoalition streitet über EU-Verteidigungsfondsantrag

Italienische Regierungskoalition streitet über EU-Verteidigungsfondsantrag
Foto: Corriere della Sera

Der italienische Außenminister Tajani plant einen EU-Verteidigungsfondsantrag, was die Koalition spaltet. Gleichzeitig enthüllt ein Mailänder Gericht russische Spionage. Golfstaaten bieten Iran Entschädigung für die Straße von Hormus.

Der italienische Außenminister Antonio Tajani hat Pläne angekündigt, 14,9 Milliarden Euro aus dem EU-Sicherheitsfonds Safe für militärische Beschaffung zu beantragen. Dies führte zu Spannungen innerhalb der italienischen Regierungskoalition, da Vertreter von Lega und Brüder Italiens darauf bestanden, dass jede Entscheidung der Zustimmung des Parlaments bedarf.

Gleichzeitig gab ein Mailänder Gericht bekannt, dass russische Geheimdienste gewöhnliche italienische Staatsbürger angeworben haben, um gegen Bezahlung sensible militärische und NATO-Informationen zu sammeln.

International haben die Golfstaaten unter Vermittlung Omans dem Iran finanzielle Entschädigung angeboten, um den Zugang zur Straße von Hormus zu ermöglichen, wo Unterbrechungen des Schiffsverkehrs Verluste von bis zu 90 Milliarden Dollar riskieren. Im Inland hält die öffentliche Frustration über ein Regierungsdekret an, das niedrigere Kraftstoffsubventionen für Dieselfahrer vorsieht, die von den durch die Nahostkrise verursachten Energiepreisspitzen betroffen sind.

Quellen: Corriere della Sera, Il Messaggero, La Stampa.

Quellen

Frühere Berichterstattung

Teilen