Israelische Behörden untersuchen versuchte Entführung eines Flydubai-Fluges

Israelische Behörden untersuchen versuchte Entführung eines Flydubai-Fluges
Foto: Corriere della Sera

Israels Sicherheitsbehörden untersuchen einen versuchten Entführungsversuch an Bord eines Flydubai-Fluges von Dubai nach Tel Aviv.

Israels Sicherheitsbehörden untersuchen einen versuchten Entführungsversuch an Bord eines Flydubai-Fluges von Dubai nach Tel Aviv. Der omanische Kopilot soll den emiratischen Kapitän niedergestochen haben, um die Boeing 737 mit 177 Passagieren, überwiegend israelische Staatsbürger, zum Absturz zu bringen. Passagiere und Besatzung überwältigten den Angreifer mit Kopfhörerkabeln, bevor ein dritter Pilot das Flugzeug sicher in Tabuk, Saudi-Arabien, landete. Die Passagiere erreichten anschließend mit einem Ersatzflug den Ben-Gurion-Flughafen in Tel Aviv.

Israelische Beamte bezeichneten den Vorfall als "jihadist attack" und zogen Vergleiche zu 9/11. Als Reaktion ließ Israel Kampfjets aufsteigen, verweigerte dem Flugzeug den Eintritt in seinen Luftraum und forderte die Aussetzung der Flydubai-Verbindungen, woraufhin nachfolgende Flüge zwischen Dubai und Tel Aviv umkehrten oder ihre Route änderten. Israels Behörden überprüfen nun die Sicherheitsfreigabeprotokolle und die Hintergrundüberprüfungsverfahren für ausländische Besatzungsmitglieder.

Quellen: ANSA, Corriere della Sera, El Mundo, Il Messaggero, La Repubblica.

Wie Medien es bewerteten

    • ANSA Alarmiert Betonte die offizielle israelische Rhetorik, die den versuchten Absturz mit einem dschihadistischen Anschlag vergleichbar mit dem 11. September gleichsetzte.
    • Il Messaggero Kritisch Konzentrierte sich auf mögliche Versäumnisse der Geheimdienste und bei der Überprüfung ausländischer Flugzeugbesatzungen, die in den israelischen Luftraum einreisen.
    • ANSA Alarmiert Hob offizielle Erklärungen hervor, die die Entführung als versuchten jihadistischen Anschlag bezeichneten und Vergleiche zu 9/11 anstellten.
    • Il Messaggero Vorsichtig Konzentrierte sich auf unbeantwortete Fragen zu Sicherheitskontrollversäumnissen und darauf, wie der Kopilot eine Waffe an Bord brachte.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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