Israel untersucht versuchte Flydubai-Entführung als Terroranschlag

Israel untersucht versuchte Flydubai-Entführung als Terroranschlag
Foto: El Mundo

Israel untersucht die versuchte Entführung an Bord eines Flydubai-Flugs als vereitelten Terroranschlag; der omanische Kopilot soll den emiratischen Kapitän niedergestochen haben.

Israels Sicherheitsbehörden haben eine Untersuchung einer versuchten Entführung an Bord des Flydubai-Flugs FZ1073 eingeleitet und behandeln den Vorfall als vereitelten Terroranschlag. Der omanische Kopilot soll den emiratischen Kapitän niedergestochen haben, um das Flugzeug zum Absturz zu bringen, das mit 177 Passagieren, überwiegend israelische Staatsbürger, von Dubai nach Tel Aviv unterwegs war.

Passagiere und Besatzung überwältigten den Angreifer mit Kopfhörerkabeln, bevor ein dritter Pilot die Boeing 737 sicher in Tabuk, Saudi-Arabien, landete. Die Passagiere erreichten anschließend mit einem Ersatzflug den Ben-Gurion-Flughafen in Tel Aviv.

Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz bezeichnete den Vorfall als "attempted jihadist attack" und verglich ihn mit 9/11. Die israelischen Behörden haben die Aussetzung der Flydubai-Flüge in das Land gefordert, während sie die Sicherheitsüberprüfungsverfahren für ausländisches Flugpersonal überprüfen und untersuchen, wie die Waffe an Bord gelangte.

Quellen: ANSA, Corriere della Sera, El Mundo, Il Messaggero, La Repubblica.

Wie Medien es bewerteten

    • ANSA Alarmiert Betonte die offizielle israelische Rhetorik, die den versuchten Absturz mit einem dschihadistischen Anschlag vergleichbar mit dem 11. September gleichsetzte.
    • Il Messaggero Kritisch Konzentrierte sich auf mögliche Versäumnisse der Geheimdienste und bei der Überprüfung ausländischer Flugzeugbesatzungen, die in den israelischen Luftraum einreisen.
  • 3. Okt. 2026, 14:30 UTC
    • ANSA Alarmiert Hob offizielle Erklärungen hervor, die die Entführung als versuchten jihadistischen Anschlag bezeichneten und Vergleiche zu 9/11 anstellten.
    • Il Messaggero Vorsichtig Konzentrierte sich auf unbeantwortete Fragen zu Sicherheitskontrollversäumnissen und darauf, wie der Kopilot eine Waffe an Bord brachte.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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