Israel lehnt Gaza-Abrüstungsvorschlag ab, während regionale Angriffe andauern

Israel lehnt Gaza-Abrüstungsvorschlag ab, während regionale Angriffe andauern
Foto: Dan

Israel lehnt einen von den USA vorgeschlagenen Abrüstungsplan für Gaza ab, während Luftangriffe im Gazastreifen und im Libanon andauern und der Iran mit Vergeltung droht.

Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hat offiziell einen 15-Punkte-Rahmenplan zur Abrüstung des Gazastreifens abgelehnt, der von einem von den USA geführten Friedenskomitee vorgeschlagen wurde, und behauptet, die Hamas nutze die Initiative, um militärische Operationen zu verzögern. Trotz der Ablehnung genehmigte die israelische Führung stillschweigend vorbereitende Wiederaufbaumaßnahmen im südlichen Gazastreifen.

Militärische Aktionen dauerten an mehreren Fronten an. Bei israelischen Luftangriffen in Khan Younis wurde ein Hamas-Kompaniekommandeur getötet, der beschuldigt wurde, einen unmittelbar bevorstehenden Angriff geplant zu haben. Im Südlibanon griffen israelische Streitkräfte Tebnine und al-Mansouri während Friedensgesprächen in Rom an, wobei eine Person getötet und 11 verletzt wurden, nach angeblichen Verstößen der Hisbollah gegen die Waffenruhe.

Gleichzeitig warnte die iranische Militärführung vor entschlossenen Gegenschlägen gegen jegliche ausländische Bodeninvasionen, während Washington auf wachsenden wirtschaftlichen Druck auf Teheran hinwies. Die iranischen Behörden kündigten außerdem die Hinrichtung von zwei Personen an, die beschuldigt wurden, für Israel und die USA spioniert zu haben.

Quellen: CDM, Dan, Danas, Klix, N1

Wie Medien es bewerteten

    • Klix Kritisch Stellte Janšas Schritt als unterwürfig gegenüber Israel dar und hob die starke innenpolitische Verurteilung seines außenpolitischen Kurswechsels hervor.
    • N1 Kritisch Betonte die politische Opposition, die Janša wegen seiner Blockade der gemeinsamen EU-Position mit Viktor Orbán verglich.
    • Danas Neutral Konzentrierte sich neutral auf die offizielle Warnung der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas vor israelischen Bauarbeiten im E1-Korridor.
    • Tanjug Neutral Stellte in seiner Berichterstattung die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in den Mittelpunkt, die sich europäischen Staaten bei der Kritik am Siedlungsprojekt anschloss.
    • Klix Kritisch Rahmte Janšas Veto und die Interaktion mit Netanjahu als politische Unterwürfigkeit.
    • N1 Kritisch Betonte die heftige innenpolitische Kritik und Vergleiche der Opposition mit der ungarischen Regierungsführung.
    • Danas Neutral Konzentrierte sich neutral auf die diplomatischen Warnungen der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas.
    • Tanjug Neutral Berichtete direkt über die Verurteilung durch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen.
    • Klix Kritisch Verurteilte Janšas Veto scharf und charakterisierte seinen diplomatischen Schwenk als unterwürfig gegenüber der israelischen Führung.
    • N1 Kritisch Hob die Empörung der Opposition im Inland und politische Vergleiche zwischen Janša und dem ungarischen Führer Viktor Orbán hervor.
    • Tanjug Neutral Lieferte eine objektive Berichterstattung, die sich strikt auf offizielle Stellungnahmen der EU-Kommissionsführung konzentrierte.
    • Klix Kritisch Stellte Janšas außenpolitische Wende hin zu Israel als extreme Unterwürfigkeit nach seinem EU-Veto dar.
    • HRT Vijesti Neutral Berichtete sachlich über die Botschaftseröffnung als Beispiel für die sich erwärmenden bilateralen Beziehungen unter Janša.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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