Giuseppe Conte verteidigt COVID-19-Maßnahmen vor parlamentarischem Untersuchungsausschuss

Giuseppe Conte verteidigt seine COVID-19-Maßnahmen vor einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss in Rom und weist Vorwürfe des Fehlverhaltens zurück.
Der frühere italienische Ministerpräsident Giuseppe Conte hat vor einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss in Rom umfangreich ausgesagt und die Bewältigung der COVID-19-Gesundheitskrise durch seine Regierung verteidigt. Bei seiner über dreistündigen Anhörung betonte der Fünf-Sterne-Bewegung-Chef, es habe "kein Fehlverhalten" seiner Regierung bei Dekreten, Impfpolitik und Beschaffungsentscheidungen gegeben.
Conte erklärte, er habe den Staatsanwälten in Rom ein anonymes Dokument bezüglich eines 100-Millionen-Euro-Maskenvertrags mit dem Lieferanten JC Electronics übergeben und um Ermittlungen wegen möglicherweise gefälschter Ausrüstung gebeten. Er verteidigte das italienische Pandemiebekämpfungsmodell, wies Kritik aus der Regierungskoalition zurück und warnte davor, die Untersuchung in ein politisches "Erschießungskommando" zu verwandeln. Die Anhörung fand nach anfänglichen Verzögerungen im Parlament statt.
Quellen: ANSA, Corriere della Sera, Il Messaggero, La Repubblica.
Quellen
- Corriere della Sera — Conte davanti alla Commissione Covid: le ultime notizie in diretta| L'ex premier: «Ho consegnato in procura un verbale su possibili mascherine contraffatte. Scavate pure, da me nessun illecito»
- ANSA — Conte: 'Ho depositato alla procura di Roma un documento anonimo su mascherine sospette'
- La Repubblica — Conte in commissione Covid: ricevuto documento anonimo su mascherine JC. No a plotoni di esecuzione
- Il Messaggero — Covid, Conte: «Da me nessun illecito». E porta in procura un documento sui 100 milioni di euro alla Jc Electronics per le mascherine. Botta e risposta con Meloni
Frühere Berichterstattung
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