Fünf bosnische Bergsteiger sterben am Elbrus bei Unwetter

Fünf bosnische Bergsteiger sterben am Elbrus bei schwerem Unwetter. Russische Rettungskräfte bergen die letzten Leichen, zwei Überlebende gefunden.
Russische Such- und Rettungsteams haben die verbliebenen Leichen von drei bosnischen Bergsteigern am Elbrus geborgen, womit fünf Todesfälle bestätigt wurden, nachdem eine siebenköpfige Expedition im russischen Nordkaukasus von schwerem Unwetter heimgesucht wurde.
Die Gruppe begann ihren Aufstieg am 24. Juli, kam aber in einer Höhe von etwa 5.100 Metern vom Kurs ab, als starke Winde und schweres Unwetter einsetzten. Ein Bergsteiger konnte absteigen, um Retter zu alarmieren, nachdem zwei Mitglieder erkrankten und starben. Einsatzkräfte fanden zwei Überlebende sowie die übrigen Leichen.
Bei den Opfern handelt es sich um zwei Bergrettungskräfte, einen Krankenhausarzt aus Zenica sowie zwei Mitglieder eines lokalen Bergsteigerclubs. Die Föderation Bosnien und Herzegowina erklärte den 28. Juli 2026 zum nationalen Trauertag, während die russischen Behörden eine formelle Untersuchung der Todesfälle einleiten.
Quellen: HRT Vijesti, N1, OC Media, Sweden Herald.
Quellen
Frühere Berichterstattung
- 27. Juli 2026, 18:30 UTCBosnien und Herzegowina erklärt Trauertag nach Tod von fünf Bergsteigern am Elbrus
- 27. Juli 2026, 12:00 UTCLeichen von fünf bosnischen Bergsteigern vom Elbrus geborgen – Russland leitet Ermittlungen ein
- 27. Juli 2026, 10:30 UTCFünf bosnische Bergsteiger sterben bei Expedition auf den Elbrus
- 27. Juli 2026, 06:30 UTCFünf bosnische Bergsteiger sterben am Elbrus nach schwerem Wetter
- 27. Juli 2026, 00:00 UTCRussische Behörden leiten Ermittlungen zu Todesfällen von fünf bosnischen Bergsteigern am Elbrus ein