Französische Feuerwehr kämpft gegen Brände in der Gironde, während neue Hitzewelle naht

Französische Feuerwehr kämpft gegen Brände in der Gironde, während neue Hitzewelle naht
Foto: BBC News

Französische Einsatzkräfte kämpfen gegen Waldbrände in der Gironde, während eine neue Hitzewelle droht. Über 42.000 Hektar verbrannt, 220.000 Menschen evakuiert.

Die Einsatzkräfte im Südwesten Frankreichs kämpfen weiterhin gegen ausgedehnte Waldbrände nahe Bordeaux, während Wetterdienste vor einer erneuten Hitzewelle mit Temperaturen bis zu 40 °C warnen. Im Département Gironde haben die Flammen bereits über 42.000 Hektar Land verbrannt und 220.000 Einwohner zur Flucht gezwungen. Obwohl die Hauptbrandfront drei Tage in Folge zum Stillstand kam, meldeten die Behörden mehrere erneute Aufflammungen. Im Département Var leiteten die Behörden Ermittlungen wegen des Verdachts auf Brandstiftung ein, nachdem es in der Nähe von Brignoles zu drei gleichzeitigen Bränden gekommen war.

Landesweit haben die Brände in diesem Jahr bereits 115.000 Hektar zerstört. In den letzten Wochen starben vier Feuerwehrleute, allein in der Region Gironde sind rund 2.000 Einsatzkräfte im Einsatz. Die örtlichen Behörden ordneten weitere präventive Evakuierungen an, von denen Zehntausende Einwohner betroffen sind, da die extremen Wetterbedingungen die Eindämmungsbemühungen weiterhin erschweren.

Quellen: BBC News, France24, Le Figaro, ORF, RTBF Info

Wie Medien es bewerteten

  • 4. Aug. 2026, 05:30 UTC
    • RTBF Info Vorsichtig Betonte die Hoffnung auf vorübergehende Entlastung und wies darauf hin, dass der Hauptbrand in der Gironde drei Tage in Folge nicht mehr vorgerückt war.
    • ORF Alarmiert Konzentrierte sich auf die sich verschlechternden Bedingungen nahe Bordeaux und hob nächtliche Evakuierungen von 55.000 Einwohnern sowie zerstörte Häuser hervor.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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