Französische Behörden gehen gegen Unruhen vor – Zahl der Festnahmen steigt

Französische Behörden gehen gegen Unruhen vor – Zahl der Festnahmen steigt
Foto: Aftenposten

Proteste gegen die Lebenshaltungskosten weiten sich in Frankreich aus; Macron verbietet nicht von Gewerkschaften organisierte Demonstrationen, die Zahl der Festnahmen steigt.

Proteste gegen die Lebenshaltungskosten weiteten sich in ganz Frankreich aus, als sich Gewerkschaften und Aktivisten der Gelbwesten den laufenden Demonstrationen anschlossen. Dabei kam es zu Zusammenstößen mit der Polizei, die in Paris Tränengas und Wasserwerfer einsetzte. Die französische Gewerkschaft CGT schätzte die Beteiligung landesweit auf 800.000 Menschen, davon 250.000 in der Hauptstadt.

Nach weitverbreitetem Vandalismus und Brandstiftungen kündigte der französische Präsident Emmanuel Macron ein Verbot aller Demonstrationen an, die nicht von Gewerkschaften organisiert werden. Die Gewalt schrieb er radikalen linken Kräften und Randalierern zu.

Die Angaben zu Verletzten und Festnahmen wichen voneinander ab, da die Zahlen laufend aktualisiert wurden. E24 berief sich zunächst auf offizielle Quellen, die für Samstag nahezu 1.000 Festnahmen meldeten, während Aftenposten und VG später aktualisierte Zahlen des Innenministeriums mit über 1.800 Festnahmen und rund 500 verletzten Polizeibeamten nannten.

Quellen: Aftenposten, E24, NRK, TV 2 Nyheter, VG (Verdens Gang)

Quellen

Frühere Berichterstattung

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