Frankreich erlebt weitverbreitete Unruhen, Macron kündigt strikte Protestverbote an
Zehntausende protestieren in Frankreich gegen steigende Lebenshaltungskosten; Unruhen und Plünderungen brechen aus. Macron kündigt ein Verbot nicht von Gewerkschaften organisierter Demonstrationen an.
Zehntausende Demonstranten gingen in ganz Frankreich wegen steigender Lebenshaltungskosten auf die Straße; die Proteste eskalierten zu weitverbreiteten Unruhen, Plünderungen und Zusammenstößen mit den Sicherheitskräften. Historische Bauwerke wurden beschädigt, darunter der 140 Jahre alte Uhrturm des Rathauses in Limoges. Als Reaktion kündigte der französische Präsident Emmanuel Macron ein Verbot aller Demonstrationen an, die nicht von Gewerkschaften organisiert werden; er machte extremistische Gruppen und Randalierer für die Gewalt verantwortlich und erklärte, die Verantwortlichen müssten dafür bezahlen.
Die Berichterstattung über die Gesamtzahl der Opfer und Festnahmen wich voneinander ab. Unter Berufung auf Premierminister Sébastien Lecornu meldete Berlingske 1.200 Festnahmen und 150 verletzte Polizeibeamte, während Aftenposten und VG Innenministeriumsangaben von fast 1.800 Inhaftierungen zitierten.
Quellen: Aftenposten, Berlingske, NRK, TV 2 Nyheter, VG (Verdens Gang)
Quellen
- TV 2 Nyheter — Titusenvis demonstrerer i flere byer
- Berlingske — 1200 personer anholdt efter uroligheder i flere franske byer
- Aftenposten — Frankrike: Nær 1800 pågrepet og 150 politifolk skadet
- VG (Verdens Gang) — President Macron etter voldsomme opptøyer: – De som har ødelagt, må betale
- NRK — Macron varsler omfattende demonstrasjonsforbud
Frühere Berichterstattung
- 24. Okt. 2026, 23:00 UTCFranzösische Behörden gehen gegen Unruhen vor – Zahl der Festnahmen steigt