Forensiker beginnen mit DNA-Tests an Überresten aus Zubin Potok im Kosovo

Forensiker beginnen mit DNA-Tests an Überresten aus Zubin Potok im Kosovo
Foto: Gazeta Tema

Nach Exhumierungen in Zubin Potok beginnen internationale Experten mit DNA-Analysen, um mindestens 23 mögliche Kriegsopfer von 1998–1999 zu identifizieren.

Nach dem Abschluss der Exhumierungen in Zubin Potok im Kosovo, bei denen sterbliche Überreste von mindestens 23 möglichen Opfern des Krieges von 1998–1999 geborgen wurden, beginnen internationale Experten mit der DNA-Analyse. Samira Krehić, Leiterin des Programms für den Westbalkan bei der Internationalen Kommission für Vermisste (ICMP), betonte, dass die Bergung der Überreste lediglich den Anfang eines komplexen forensischen Identifizierungsverfahrens darstelle.

Die ICMP wird genetische Profile aus den Knochenproben mit Referenz-DNA vergleichen, die von Familien vermisster Personen bereitgestellt wurde. Die Regierungskommission des Kosovo für Vermisste koordiniert die Bemühungen gemeinsam mit internationalen Partnern, um die Identität der Opfer zu bestätigen.

Quellen: Gazeta Tema, Koha

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