DNA-Identifizierung der in Zubin Potok geborgenen sterblichen Überreste beginnt

DNA-Identifizierung der in Zubin Potok geborgenen sterblichen Überreste beginnt
Foto: Gazeta Tema

Die Identifizierung der in Zubin Potok exhumierten sterblichen Überreste hat begonnen; mindestens 23 mutmaßliche Opfer des Kosovo-Konflikts von 1998–1999.

Die kosovarischen Forensikbehörden und die Internationale Kommission für vermisste Personen (ICMP) haben mit der Identifizierungsphase der sterblichen Überreste begonnen, die an drei Fundorten in der nördlichen Gemeinde Zubin Potok exhumiert wurden. Der Exhumierungsprozess, der am 21. August abgeschlossen wurde, brachte die Überreste von mindestens 23 Personen zutage, bei denen es sich vermutlich um Opfer des Kosovo-Konflikts von 1998–1999 handelt.

Samira Krehić, Leiterin des ICMP-Programms für den Westbalkan, erklärte, die Bergung der Überreste sei nur der erste Schritt eines komplexen Verfahrens. Experten werden nun DNA-Profile aus den geborgenen Knochenproben extrahieren und mit genetischen Referenzproben abgleichen, die von Angehörigen vermisster Personen bereitgestellt wurden. Die Regierungskommission für vermisste Personen des Kosovo koordiniert die Bemühungen gemeinsam mit internationalen forensischen Partnern.

Quellen: Gazeta Tema, Koha.

Quellen

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