Extreme Hitzewelle verschärft sich in Europa – Flüsse erreichen Rekordtiefststände

Extreme Hitzewelle verschärft sich in Europa – Flüsse erreichen Rekordtiefststände
Foto: FAZ

Europa leidet unter extremer Hitzewelle: Temperaturen bis 39 Grad in Deutschland, Rekordtiefststände von Rhein und Donau, Hitzewarnungen in Italien und Waldbrand an der deutsch-niederländischen Grenze.

Europa bleibt im Griff einer unerbittlichen Hitzewelle, und die Wetterdienste erwarten, dass die Temperaturen in Deutschland bis zu 39 Grad Celsius erreichen, bevor schwere Gewitter eintreffen. Die anhaltende Hitze und die langanhaltende Dürre haben die großen Wasserstraßen stark dezimiert und die Wasserstände von Rhein und Donau auf historische Tiefststände sinken lassen. In Deutschland fiel der Pegel des Rheins bei Kaub auf den niedrigsten Stand seit 1880, was den Schiffsverkehr behindert und lokale Ökosysteme sowie Trinkwasserversorgung bedroht.

Durch das zurückweichende Wasser wurden auch lange überflutete Artefakte und Schiffswracks entlang der Flussbetten freigelegt. Inzwischen verschärfen sich die Bedingungen in Süd- und Mitteleuropa. Österreich verzeichnet neue Temperaturrekorde, während die italienischen Behörden alle 27 Großstädte in höchste Hitzealarmstufe versetzt haben und warnen, dass die extremen Wetterbedingungen ein Gesundheitsrisiko für die gesamte Bevölkerung darstellen. Feuerwehrleute bekämpften zudem einen großen Waldbrand nahe der deutsch-niederländischen Grenze.

Quellen: Der Spiegel, DW, FAZ, ORF, Tagesschau

Quellen

Frühere Berichterstattung

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