EU verlängert Russland-Sanktionen nach Kompromiss zu einzelnen Oligarchen

Nexus Europa Redaktion
EU verlängert Russland-Sanktionen nach Kompromiss zu einzelnen Oligarchen
Foto: Correctiv

Die EU verlängert ihre Sanktionen gegen Russland nach einem Kompromiss zu einzelnen Oligarchen und billigt zugleich ihr bislang größtes Wirtschaftssanktionspaket.

Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben einen diplomatischen Stillstand bei der Verlängerung der Sanktionen gegen nahezu 3.000 russische Personen und Organisationen aufgelöst. Nach intensiven Verhandlungen einigten sich die Botschafter auf eine Verlängerung der Maßnahmen, nachdem sie den Forderungen Frankreichs, der Slowakei und Luxemburgs nachgekommen waren, den Stahlmagnaten Alischer Usmanow und den Bankier Michail Fridman von der Zielliste zu streichen.

Separat billigten die EU-Außenminister bei ihrem Treffen in Luxemburg das bislang größte Wirtschaftssanktionspaket des Bündnisses, das darauf abzielt, Moskaus Kriegswirtschaft einzuschränken. Die Entscheidung soll die europäische Unterstützung für die Ukraine nach den jüngsten diplomatischen Spannungen zwischen Kiew und Washington bekräftigen.

Quellen: Correctiv, Der Standard, FAZ, ORF, Tagesschau.

Wie Medien es bewerteten

  • 18. Okt. 2026, 13:00 UTC
    • Der Standard Zustimmend Betonte den historischen Umfang des neuen Sanktionspakets als entscheidende europäische Unterstützung für Kiew angesichts der Spannungen mit Washington.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf den schwierigen diplomatischen Kompromiss, der erforderlich war, um bestimmte Oligarchen zu streichen und ein Auslaufen der Sanktionen zu verhindern.
    • Tagesschau Vorsichtig Hob interne diplomatische Reibungen und die vorübergehende Blockade der Sanktionen durch Forderungen aus Frankreich und der Slowakei hervor.
    • Der Standard Zustimmend Betonte das rekordhohe Sanktionspaket Europas als entscheidende Unterstützung für Kiew nach den Spannungen zwischen der Ukraine und Washington.
    • Der Standard Zustimmend Stellte das neue Sanktionspaket als wichtigen europäischen Beitrag zur Unterstützung der Ukraine nach dem diplomatischen Bruch mit Washington dar.
    • Tagesschau Vorsichtig Konzentrierte sich auf interne Meinungsverschiedenheiten in der EU und verfahrensbedingte Hindernisse, die die Verlängerung der gezielten Sanktionen vorübergehend aufgehalten hatten.
    • Der Standard Zustimmend Rahmte das Rekord-Sanktionspaket als entscheidende europäische Unterstützung für Kyjiw in einem verletzlichen geopolitischen Moment ein.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf die diplomatischen Verhandlungen und das verfahrensrechtliche Ergebnis, das zwei prominente Oligarchen von der Liste entfernte.
    • Der Standard Zustimmend Rahmte die neuen Sanktionen als Europas verstärktes Engagement zur Unterstützung Kyivs nach den diplomatischen Spannungen zwischen der Ukraine und Washington ein.
    • FAZ Neutral Konzentrierte sich auf die intensiven diplomatischen Verhandlungen, die in Brüssel erforderlich waren, um einen Kompromiss über die Streichung zweier bestimmter russischer Oligarchen zu erzielen.
    • Der Standard Zustimmend Stellte das neue Sanktionspaket als entschlossene europäische Anstrengung dar, Kiew nach den diplomatischen Spannungen zwischen der Ukraine und Washington zu unterstützen.
    • Tagesschau Vorsichtig Betonte die internen Reibungen und die vorübergehende Blockade, die durch Mitgliedstaaten verursacht wurden, die bestimmte Oligarchen von der Liste streichen wollten.
    • Der Standard Zustimmend Stellte das Rekord-Sanktionspaket als entscheidende europäische Unterstützung für Kyjiw nach dem diplomatischen Zerwürfnis mit Washington dar.
    • FAZ Skeptisch Konzentrierte sich auf den politischen Kompromiss, der zwei prominente russische Geschäftsleute von weiteren Sanktionen verschonte.
    • Der Standard Zustimmend Rahmte die Zustimmung zu den umfassenderen Sanktionen als wichtigen Ausdruck europäischer Solidarität mit der Ukraine angesichts diplomatischer Spannungen mit Washington ein.
    • Correctiv Skeptisch Hob hervor, wie diplomatische Streitigkeiten über die Frist zur Verlängerung das Risiko bargen, russischen Oligarchen zu nützen, die von der Liste gestrichen werden wollten.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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