EU verknüpft ukrainischen Schutzstatus mit Militärdienst – Tschechische Durchsetzung und Reisestreitigkeiten

EU verknüpft ukrainischen Schutzstatus mit Militärdienst – Tschechische Durchsetzung und Reisestreitigkeiten
Foto: Ekonomický deník

Neue EU-Regeln verlängern den vorübergehenden Schutz für vertriebene Ukrainer bis März 2028 und verknüpfen das Aufenthaltsrecht mit militärischen Pflichten. In Tschechien prüft die Polizeieinheit Kobra 26 Arbeitsvermittlungsketten, während offizielle Besuche in der Ukraine innenp

Neue Vorschriften der Europäischen Union zur Verlängerung des vorübergehenden Schutzstatus für vertriebene Ukrainer bis März 2028 sind in Kraft getreten. Sie enthalten Bestimmungen, die das Aufenthaltsrecht an die Erfüllung militärischer Pflichten gegenüber der Ukraine knüpfen.

In der Tschechischen Republik verstärken die Behörden die Prüfung von Arbeitsmarktpraktiken in Bezug auf ausländische Arbeitskräfte. Eine Polizeieinsatzgruppe, Kobra 26, untersucht Vermittlungsketten und nicht angemeldete Arbeit. Beamte warnen, dass dem tschechischen Staat dadurch Steuern und Beiträge in Milliardenhöhe von Kronen entgehen könnten.

Gleichzeitig sorgen offizielle tschechische Besuche in der Ukraine für innenpolitischen Streit. Vize-Parlamentspräsidentin Barbora Urbanová traf in Kyjiw mit ukrainischen Parlamentskollegen zusammen, obwohl der Organisationsausschuss der Abgeordnetenkammer zuvor sein Missfallen geäußert hatte. Zudem wartet Generalstabschef Miroslav Hlaváč auf die Genehmigung des Verteidigungsministeriums, an einer internationalen Sicherheitskonferenz in der Ukraine teilzunehmen.

Quellen: Ekonomický deník, iROZHLAS, Respect, Seznam Zprávy

Quellen

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