Ebola-Ausbruch im Osten der Demokratischen Republik Kongo beschleunigt sich

Ebola-Ausbruch im Osten der Demokratischen Republik Kongo beschleunigt sich
Foto: La Repubblica

Die Ebola-Epidemie im Osten der Demokratischen Republik Kongo beschleunigt sich: über 3.600 bestätigte Fälle, über 1.800 Todesfälle. Ärzte ohne Grenzen warnt vor ungebremster Ausbreitung.

Die Ebola-Epidemie im Osten der Demokratischen Republik Kongo beschleunigt sich weiter: Die bestätigten Fälle übersteigen 3.600, und in fünf Provinzen wurden über 1.800 Todesfälle registriert. Nach Angaben des kongolesischen Gesundheitsministeriums liegt die aktuelle Sterblichkeitsrate bei 45,3 Prozent, wobei Ituri weiterhin das Epizentrum des Ausbruchs ist.

Die medizinische Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen warnte, dass die Bekämpfungsmaßnahmen die Übertragung nicht eindämmen konnten, und beschrieb die Lage als "more critical than ever", da sich das Virus mit "unprecedented pace" ausbreitet. Als Reaktion auf den wachsenden Notstand besuchte der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation, Tedros Adhanom Ghebreyesus, die Region, während die Vereinigten Staaten zusätzliche finanzielle Unterstützung für die Feldoperationen zusagten.

Quellen: Der Spiegel, DW, Expresso das Ilhas, La Repubblica, RTP.

Quellen

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