Ebola-Ausbruch in der DR Kongo übersteigt 2.000 Todesfälle bei rekordverdächtiger Ausbreitung

Ebola-Ausbruch in der DR Kongo übersteigt 2.000 Todesfälle bei rekordverdächtiger Ausbreitung
Foto: RTP (Rádio e Televisão de Portugal)

Die Ebola-Epidemie in der DR Kongo übersteigt 2.000 Todesfälle bei rekordverdächtiger Ausbreitung. Gesundheitsbehörden melden täglich fast 100 neue Fälle, erschwert durch Unsicherheit in Ituri.

Die anhaltende Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo breitet sich weiterhin rasant aus. Gesundheitsbehörden bestätigten, dass die Zahl der Todesfälle die Marke von 2.000 überschritten hat und die Gesamtzahl der Infektionen mehr als 4.300 Fälle beträgt. Die Mitte Mai erklärte Krise stellt den sich am schnellsten ausbreitenden Ebola-Ausbruch dar, der bisher verzeichnet wurde, und die höchste Infektionszahl in der Geschichte des Landes.

Gesundheitsbehörden melden durchschnittlich etwa 50 Todesfälle und fast 100 neue Fälle pro Tag. Die Eindämmungsbemühungen konzentrieren sich weiterhin auf die nordöstliche Provinz Ituri, wo Unsicherheit durch Milizenangriffe und massive Bevölkerungsvertreibungen medizinische Eingriffe erheblich erschwert. Die Krise wird zusätzlich durch den zugrunde liegenden Bundibugyo-Virusstamm verschärft, für den es derzeit keine zugelassenen Impfstoffe oder gezielten Therapien gibt. Über 700 Patienten befinden sich weiterhin in medizinischer Isolation, während globale Gesundheitsorganisationen zu verstärkter Unterstützung aufrufen.

Quellen: Canarias7, Expresso, Expresso das Ilhas, La Vanguardia, RTP (Rádio e Televisão de Portugal).

Quellen

Frühere Berichterstattung

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