Deutsche Behörden untersuchen explosive Drohne am Flughafen Leipzig

Deutsche Behörden untersuchen explosive Drohne am Flughafen Leipzig
Foto: HotNews

Deutsche Behörden untersuchen eine explosive Drohne am Flughafen Leipzig/Halle, die in der Nähe einer ukrainischen Frachtmaschine gefunden wurde. Innenministerin warnt vor hybrider Bedrohung.

Deutsche Sicherheitsbehörden und die NATO haben Ermittlungen aufgenommen, nachdem eine mit Sprengstoff beladene Drohne in der Nähe einer ukrainischen Antonov-Frachtmaschine am Flughafen Leipzig/Halle gesichert wurde. Der Vorfall führte zu einer vorübergehenden nächtlichen Einstellung des Flugbetriebs und zwang mehrere ankommende Flüge zur Umleitung. Kampfmittelbeseitiger neutralisierten den Sprengsatz mit einem Spezialroboter, während die Behörden auch Berichten über eine Kollision eines DHL-Frachtflugzeugs mit einem unbekannten Flugobjekt nachgingen.

Bundesinnenministerin Nancy Faeser warnte, dass die Abwehrsysteme gegen Drohnen umgangen worden seien, und sprach von einem möglichen "hybriden Angriffsszenario" sowie einer "neuen Dimension der Bedrohung". Die Anlage dient als wichtiges Logistikdrehkreuz für Lieferungen in die Ukraine.

Quellen: Adevărul, Digi24, Economedia, HotNews, Ziarul de Gardă

Wie Medien es bewerteten

  • 10. Aug. 2026, 20:00 UTC
    • Digi24 Alarmiert Stellte den Fund als äußerst schwerwiegenden Vorfall dar und betonte wachsende Verdachtsmomente, die auf eine Beteiligung Russlands hindeuten.
    • HotNews Vorsichtig Konzentrierte sich auf offizielle Aussagen des Bundesinnenministeriums über umgangene Abwehrsysteme und mögliche Bedrohungen durch hybride Kriegsführung.
    • Digi24 Alarmiert Stellte das Ereignis als äußerst schwerwiegenden Vorfall dar, der Panik auslöste, und hob ausdrücklich den Verdacht auf russische Beteiligung hervor.
    • Economedia Neutral Lieferte einen sachlichen Bericht, der sich auf Polizeiangaben, Flugunterbrechungen und eine mögliche Drohnen-Sichtung in der Luft konzentrierte.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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