Deutsche Behörden untersuchen Drohne mit Sprengstoff am Flughafen Leipzig

Deutsche Behörden untersuchen Drohne mit Sprengstoff am Flughafen Leipzig
Foto: HotNews

Deutsche Behörden untersuchen einen Sicherheitsvorfall am Flughafen Leipzig/Halle, nachdem eine mit Sprengstoff bestückte Drohne in der Nähe eines ukrainischen Frachtflugzeugs entdeckt wurde.

Die deutschen Behörden und die NATO untersuchen weiterhin einen Sicherheitsvorfall am Flughafen Leipzig/Halle, nachdem in der Nacht vom 4. auf den 5. August eine mit Sprengstoff ausgestattete Drohne in der Nähe eines ukrainischen Antonow-Frachtflugzeugs entdeckt worden war. Der Vorfall führte zu einer vorübergehenden Einstellung des Betriebs und zur Umleitung mehrerer Flüge. Kampfmittelbeseitigungsexperten entschärften den Sprengsatz mithilfe eines Spezialroboters.

Bundesinnenministerin Nancy Faeser bezeichnete den Vorfall als ein "hybrides Bedrohungsszenario", das die bestehenden Abwehrmaßnahmen gegen Drohnen umgangen habe, und sprach von einer "neuen Dimension der Bedrohung". Der Flughafen dient als wichtiges Logistikdrehkreuz für NATO-Militärfracht und Transporte in die Ukraine. Die Ermittler vermuten eine Beteiligung ausländischer Staaten; erste Hinweise deuten auf Russland hin, während es in jüngster Zeit über nicht genehmigte Drohnenaktivitäten an mehreren deutschen Flughäfen erhöhte Warnungen gab.

Quellen: Adevărul, Digi24, Economedia, HotNews, Ziarul de Gardă

Wie Medien es bewerteten

    • Digi24 Alarmiert Stellte das Ereignis als äußerst schwerwiegenden Vorfall dar, der Panik auslöste, und hob ausdrücklich den Verdacht auf russische Beteiligung hervor.
    • Economedia Neutral Lieferte einen sachlichen Bericht, der sich auf Polizeiangaben, Flugunterbrechungen und eine mögliche Drohnen-Sichtung in der Luft konzentrierte.

Quellen

Frühere Berichterstattung

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