25 US-Bundesstaaten verklagen Trump-Regierung wegen neuer Importzölle

25 US-Bundesstaaten verklagen Trump-Regierung wegen neuer Importzölle
Foto: France24

25 US-Bundesstaaten haben Klage gegen die Trump-Regierung wegen neuer Importzölle eingereicht, die 60 Handelspartner betreffen. Die Kläger sehen die Befugnisse der Exekutive überschritten.

Ein Bündnis aus 25 US-Bundesstaaten unter Führung demokratischer Amtsträger hat rechtliche Schritte gegen die Regierung von Präsident Donald Trump wegen neu eingeführter Zölle eingeleitet, die 60 internationale Handelspartner, darunter die Europäische Union, betreffen.

Die Klage, die am Montag vom Büro des Generalstaatsanwalts von Oregon, Dan Rayfield, angekündigt wurde, richtet sich gegen Zölle von 10 bis 12,5 Prozent, die am 24. Juli eingeführt wurden. Die Regierung begründete die Maßnahmen als Reaktion auf weltweite Zwangsarbeit in Lieferketten. Die Kläger argumentieren jedoch, dass die Exekutive ihre Befugnisse überschritten habe, und behaupten, es gebe "keinen sachlichen Zusammenhang zwischen dem angeblichen Problem der Zwangsarbeit in internationalen Lieferketten und pauschalen globalen Zöllen."

Die Staatsbeamten fordern ein Bundesgericht auf, die Zölle für rechtswidrig zu erklären, ihre Durchsetzung zu stoppen und volle Rückerstattungen für Importeure anzuordnen, die die Zölle bereits gezahlt haben.

Quellen: Berlingske, Der Spiegel, Die Presse, France24, ORF

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