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27. Juli 2026, 01:00 UTC

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Zelenskyy warnt vor bevorstehendem russischen Raketenangriff während anhaltender Angriffe

Zelenskyy warnt vor bevorstehendem russischen Raketenangriff während anhaltender Angriffe

Ukrainischer Präsident Zelenskyy warnt vor einem bevorstehenden russischen Raketenangriff innerhalb von 48 Stunden, während anhaltende Luftangriffe mehrere Regionen treffen.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat gewarnt, dass die Geheimdienste darauf hindeuten, dass russische Streitkräfte innerhalb von achtundvierzig Stunden einen großflächigen Raketenangriff auf die Ukraine vorbereiten. Die Warnung erfolgt parallel zu anhaltenden Luftangriffen auf mehrere Regionen des Landes.

Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe haben russische Streitkräfte drei Iskander-M- oder S-400-Ballistikraketen auf die Region Kyiv abgefeuert und die südlichen Regionen mit zwei Überschallraketen vom Typ Onyx ins Visier genommen. Die ukrainische Luftabwehr hat bei den jüngsten Gefechten erfolgreich eine ballistische Rakete abgefangen und 81 Angriffsdrohnen neutralisiert.

Die jüngste Welle russischer Angriffe forderte Opfer und verursachte Schäden an der Infrastruktur. Ein Luftangriff auf Saporischschja verletzte 30 Menschen, darunter sieben Kinder. In Charkiw führte die Detonation einer Drohne in der Nähe eines Hochhauses im Bezirk Saltivka zu zerbrochenen Fenstern und verletzte einen Zivilisten. Militärische Stellen warnten davor, dass die Bedrohung aus der Luft im ganzen Land weiterhin erhöht sei.

Quellen: Ukrinform.

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Waldbrände bedrohen Bordeaux – spanische Einsatzkräfte bringen Brände in Madrid unter Kontrolle

Waldbrände bedrohen Bordeaux – spanische Einsatzkräfte bringen Brände in Madrid unter Kontrolle

Schwere Waldbrände in Frankreich und Spanien zwingen Hunderttausende zur Flucht. Bordeaux ist bedroht, Madrid unter Kontrolle.

Schwere Waldbrände in Südwestfrankreich und Zentralspanien haben Hunderttausende Einwohner zur Evakuierung gezwungen. In Frankreich, wo mehr als 140.000 Menschen aus den betroffenen Gebieten geflohen sind, sind die Flammen bis auf 15 Kilometer an Bordeaux herangerückt. Die Stadtverwaltung bereitet Notfallpläne für eine mögliche Evakuierung der gesamten Stadt vor, während der Betrieb des örtlichen Flughafens weiterhin eingestellt ist. Der französische Innenminister Laurent Nuñez erklärte: „We have never seen a fire of this magnitude."

In Spanien zeigen die Berichte des Notfallmanagements wechselnde Bedingungen. Obwohl die Regionalregierung westlich von Madrid wegen beispielloser Brände den Notstand ausgerufen hatte, erklärte die spanische Militäreinheit für Notfälle anschließend, dass die Brände in den Regionen Madrid und Ávila unter Kontrolle seien, obwohl vor Ort weiterhin Löscharbeiten im Gange sind.

Quellen: Berlingske, Dagens Industri, NRK, TV 2 Nyheter

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Kreml lehnt kasachischen Vorschlag zur Einfrierung des Ukraine-Kriegs ab, während neue Truppenbehauptungen auftauchen

Kreml lehnt kasachischen Vorschlag zur Einfrierung des Ukraine-Kriegs ab, während neue Truppenbehauptungen auftauchen

Kreml lehnt kasachischen Vorschlag zur Einfrierung des Ukraine-Kriegs ab, während Selenskyj neue nordkoreanische Truppen behauptet.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj behauptete, Russland bereite die Entsendung weiterer 30.000 nordkoreanischer Soldaten vor. Nach einem Gespräch mit Selenskyj erklärte der finnische Präsident Alexander Stubb, die strategische Position der Ukraine sei stärker als zu jedem Zeitpunkt seit Beginn des Konflikts.

Gleichzeitig schlug der kasachische Präsident Kassym-Schomart Tokajew während Gesprächen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin ein Einfrieren des Ukraine-Kriegs vor. Der Kreml wies den Vorschlag jedoch umgehend zurück.

In internationalen Handelsentwicklungen hat Peking Berichten zufolge Änderungen an einem vorläufigen Handelsabkommen gefordert, das mit dem US-Präsidenten Donald Trump ausgehandelt wurde und den Kauf von 200 Passagierflugzeugen von Boeing vorsieht.

Quellen: Iltalehti.

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Italienische Behörden identifizieren 450 Personen nach Zusammenstößen auf Baustelle im Val Susa – 130 Verletzte

Italienische Behörden identifizieren 450 Personen nach Zusammenstößen auf Baustelle im Val Susa – 130 Verletzte

Nach Zusammenstößen auf der TAV-Baustelle im Val Susa mit 130 verletzten Sicherheitskräften identifizierte die Polizei 450 Personen. Politische Reaktionen im Überblick.

Die italienischen Behörden bewerten die Schäden nach gewaltsamen Zusammenstößen auf der Baustelle der Hochgeschwindigkeitsstrecke Turin–Lyon im Val Susa. Aktuelle Berichte bestätigen, dass etwa 130 Sicherheitskräfte verletzt wurden, darunter 68 Carabinieri, 18 Finanzpolizisten und rund 50 Polizeibeamte. Die Sicherheitskräfte identifizierten etwa 450 Personen, nachdem sich rund 700 vermummte Demonstranten von einem größeren Marsch mit 20.000 Teilnehmern gelöst hatten, um die Anlage in Chiomonte anzugreifen und zwei Fahrzeuge in Brand zu setzen.

Italienische politische Führer aller Lager verurteilten die Gewalt. Präsident Sergio Mattarella dankte den Polizeikräften, während Premierministerin Giorgia Meloni erklärte: "the state will not bow." Oppositionsvertreter verurteilten die Taten, erneuerten aber ihre Kritik an den steigenden Kosten des Projekts. Unterdessen bezeichneten Organisatoren der No-TAV-Bewegung den Protest als "great day of struggle" und warfen der Polizei vor, die Unruhen provoziert zu haben.

Quellen: Corriere della Sera, Il Sole 24 Ore, ORF

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Verdächtiger des Berliner Pride-Angriffs nach 20-stündiger Jagd von Polizei getötet

Verdächtiger des Berliner Pride-Angriffs nach 20-stündiger Jagd von Polizei getötet

Der 21-jährige Abdul Ballout, der eine Pride-Feier in Berlin angegriffen haben soll, wurde nach 20-stündiger Fahndung von der Polizei erschossen.

Deutsche Spezialkräfte haben den 21-jährigen Abdul Ballout im Berliner Bezirk Spandau nach einer über 20-stündigen Fahndung erschossen. Die Polizei stürmte gegen 18:30 Uhr einen Gartenschuppen, wo Ballout die Beamten angriff, bevor er bei einem Schusswechsel getötet wurde.

Ballout wurde als der Verdächtige identifiziert, der am Samstagabend einen gemieteten Transporter in eine Menschenmenge bei einer Pride-Feier nahe dem Tiergarten steuerte und anschließend mit Messer und Machete auf Umstehende einstach. Bei dem Angriff kam eine Frau ums Leben, bis zu 29 Menschen wurden verletzt.

Die Ermittler bestätigten, dass Ballout ein bekannter Anhänger des Islamischen Staates war und bereits wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vorbestraft war. Berichten zufolge hatte er zuvor versucht, sich dem IS in Syrien anzuschließen, und lehnte Deradikalisierungsprogramme ab. Deutsche Spitzenpolitiker verurteilten den Anschlag, der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz erklärte: "We will defend our freedoms."

Quellen: La Repubblica, Il Messaggero, Corriere della Sera.

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