
Widersprüchliche Angaben vor Gesprächen zwischen USA und Iran
Widersprüchliche Angaben zu geplanten Gesprächen zwischen den USA und dem Iran sorgen für Unsicherheit. Teheran weist Trumps Darstellung zurück, während die militärischen Spannungen hoch bleiben.
Die diplomatischen Bemühungen zwischen den USA und dem Iran stehen vor neuer Unsicherheit, nachdem widersprüchliche Darstellungen zu den geplanten Verhandlungen aufgetaucht sind. US-Präsident Donald Trump kündigte nach der Verschiebung eines geplanten Militärschlags anstehende Gespräche an und behauptete, iranische Beamte hätten um die Verschiebung gebeten. Der iranische Staatsrundfunk wies Trumps Behauptung jedoch als Lüge zurück, während der iranische Präsident Masoud Peseschkian darauf bestand, dass Washington sich an zuvor festgelegte Rahmenabkommen halten müsse.
Die militärischen Spannungen bleiben neben den diplomatischen Manövern erhöht. Das US-Militär berichtete, mehrere iranische ballistische Raketen abgefangen zu haben, die auf amerikanische Streitkräfte im Nahen Osten gerichtet waren. Unterdessen warnte Teheran Zypern und Bulgarien davor, amerikanische Militärgüter zu beherbergen, und in der Straße von Hormus ereignete sich eine Explosion in der Nähe eines Handelstankers. Präsident Trump bekräftigte die militärische Bereitschaft der USA und behauptete, der Iran sei "fast besiegt".
Quellen: Corriere della Sera, El Mundo, FAZ, Respect

