
Weltführer präsentieren gegensätzliche Visionen bei UN-Generalversammlung
Weltführer präsentieren bei der UN-Generalversammlung gegensätzliche außenpolitische Visionen: Macron kritisiert Gaza-Strategie, Trump verteidigt unilaterales Vorgehen.
Globale Staats- und Regierungschefs präsentierten bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen gegensätzliche Visionen der Außenpolitik. Der französische Präsident Emmanuel Macron bezeichnete die internationale diplomatische Strategie bezüglich Gaza als "shameful spectacle" und kritisierte israelische Handlungen im Westjordanland, was den Zorn des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu hervorrief.
Wenige Stunden zuvor verteidigte US-Präsident Donald Trump seine unilaterale Haltung und erklärte: "while others talk, I act." Trump drohte, den Iran zu "annihilate", sagte den Sturz des kubanischen Regimes voraus und hob den amerikanischen Zugang zu venezolanischen Erdölreserven hervor. Unterdessen trat die venezolanische Vizepräsidentin Delcy Rodríguez an den spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez heran, um ein formelles bilaterales Treffen zu den diplomatischen Beziehungen zwischen ihren Ländern zu erbitten.
Quellen: Canarias7, El Mundo, La Vanguardia.



