
Weltführer präsentieren bei UN-Vollversammlung gegensätzliche außenpolitische Visionen
Macron und Trump präsentieren bei der UN-Vollversammlung gegensätzliche außenpolitische Visionen; Macron kritisiert Gaza-Diplomatie und Israel, Trump verteidigt unilaterales Vorgehen.
Bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen haben der französische Präsident Emmanuel Macron und der US-Präsident Donald Trump deutlich unterschiedliche diplomatische Visionen vorgestellt. Macron verurteilte die derzeitige Gaza-Diplomatie als "shameful spectacle" und kritisierte israelische Maßnahmen im Westjordanland, womit er den Kurs Washingtons direkt infrage stellte. Trump verteidigte dagegen seine unilateralen politischen Entscheidungen und erklärte: "while others talk, I act." In seiner Rede drohte Trump mit drastischen Maßnahmen gegen den Iran, sagte den Fall Kubas voraus und betonte den Zugang der USA zu venezolanischen Ölreserven. Am Rande der Versammlung bemühte sich unterdessen die venezolanische Vizepräsidentin Delcy Rodríguez um ein bilaterales Treffen mit dem spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez, um die Beziehungen zwischen Caracas und Madrid zu erörtern.
Quellen: Canarias7, El Mundo, La Vanguardia.

