
USA verhängt neue Zölle gegen 60 Handelspartner, EU-Strategie unter Beschuss
Die USA erheben neue Importzölle von bis zu 12,5 Prozent auf rund 60 Handelspartner, darunter die EU. Die Reaktion Brüssels steht zunehmend in der Kritik.
US-Präsident Donald Trump hat neue Importzölle von bis zu 12,5 Prozent auf rund 60 Wirtschaftspartner, darunter die Europäische Union, verhängt, nachdem eine frühere 150-tägige Zollanordnung ausgelaufen war. Washington begründete die Maßnahmen mit dem Vorwurf, die betroffenen Länder hätten nicht ausreichend gegen Zwangsarbeit vorgegangen.
Internationale Handelspartner, darunter Kanada und Australien, sowie Rechtsexperten haben die Validität von Washingtons Begründung infrage gestellt. Der Schritt markiert die 45. Anpassung der US-Zolltarife innerhalb von 18 Monaten und unterstreicht die anhaltende Instabilität der transatlantischen Handelsbeziehungen.
Unterdessen hat die zurückhaltende Reaktion der Europäischen Union auf die anhaltenden Handelsreibungen mit den USA zunehmend innenpolitische Debatten ausgelöst. Während Brüssel weiterhin auf Deeskalation setzt, argumentieren Kritiker, dass diese passive Haltung die wirtschaftliche Stellung Europas schwächen und den Block wiederholtem Druck aussetzen könnte.
Quellen: DW, El Mundo, Rzeczpospolita, Tagesschau



