
USA und Iran tauschen Vorwürfe nach Marinangriffen in der Straße von Hormus aus
Spannungen bei der Straße von Hormus: Iran meldet Angriffe auf Tanker und US-Kriegsschiffe, Trump widerspricht Teherans Darstellung.
Die Spannungen in der Nähe der Straße von Hormus bleiben hoch, nachdem iranische Staatsmedien Raketenangriffe auf drei kommerzielle Öltanker und drei US-Kriegsschiffe gemeldet haben. Teheran erklärte, seine Angriffe hätten US-Flugzeugträgern gegolten und seien eine Vergeltung für jüngste amerikanische Operationen. Einsatzkräfte konnten einen Brand an Bord eines getroffenen Tankers löschen.
US-Präsident Donald Trump bestritt die Darstellung Irans und erklärte, die Seepassage bleibe offen; er beschrieb Teheran als in "great difficulty". US-Geheimdienstbewertungen warnten jedoch, Kommandeure der Islamischen Revolutionsgarde fühlten sich ermutigt, was das Risiko einer weiteren regionalen Eskalation erhöhe.
Den Zusammenstößen waren monatelange Feindseligkeiten vorausgegangen, darunter gemeinsame US-israelische Bombardierungen im Februar, ein im Juni unterzeichnetes 14-Punkte-Memorandum und erneute amerikanische Angriffe im Juli.
Quellen: Corriere della Sera, La Repubblica.



