USA greifen iranische Ziele auf der Insel Larak an, während Verhandlungen stocken
Das US-Zentralkommando meldet Angriffe auf zwei Raketenwerfer auf der Insel Larak in der Straße von Hormus; iranische Staatsmedien bestätigen den Tod von sechs Marineangehörigen.
Die Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran halten an, während militärische Aktionen mit heiklen diplomatischen Gesprächen einhergehen. Das US-Zentralkommando meldete Angriffe auf zwei Raketenwerfer auf der Insel Larak in der Straße von Hormus und damit die ersten direkten US-Angriffe auf iranisches Territorium seit einem Monat. Iranische Staatsmedien bestätigten den Tod von sechs Marineangehörigen während der Operation.
Gleichzeitig dauern die von Katar vermittelten Verhandlungen an. Der iranische Außenminister Abbas Araghchi legte dem US-Gesandten Steve Witkoff die Forderungen Teherans dar: ein sofortiges Ende der US-Seeblockade, die Freigabe iranischer Vermögenswerte und eine vollständige Einstellung der regionalen Feindseligkeiten, um die Straße von Hormus wieder zu öffnen. Die Aussichten auf eine schnelle Lösung trübten sich jedoch weiter ein, nachdem US-Präsident Donald Trump Pläne ankündigte, von Teheran finanzielle Entschädigung für vergangene Angriffe zu verlangen, was den Verhandlungen ein weiteres Hindernis hinzufügt.
Quellen: Le Figaro, Le Monde, Le Soir, Libération, RTBF Info.


