
USA beschuldigen fünf mutmaßliche russische Agenten wegen gezielter Anschlagspläne gegen Ukraine-Verbündete
US-Bundesbehörden klagen fünf mutmaßliche russische Agenten wegen Anschlags- und Sabotageplänen in Europa und Nordamerika an; deutsches Gericht verurteilt Ukrainer in Paketbomben-Fall.
Die US-Bundesbehörden haben eine Anklageschrift entsiegelt, in der fünf mutmaßliche russische Geheimagenten beschuldigt werden, gezielte Tötungen und Sabotageakte in Europa und Nordamerika organisiert zu haben.
Laut Gerichtsdokumenten, die in Manhattan entsiegelt wurden, rekrutierten die Verdächtigen ein globales Netzwerk, um Überwachung durchzuführen und Anschläge auf Personen zu verüben, die "aligned, or perceived to be aligned, with Ukraine" seien, darunter ein Vorfall im Juni 2024 in Prag. Alle fünf Angeklagten sind weiterhin auf freiem Fuß.
Gleichzeitig verurteilte ein Landgericht in Stuttgart einen ukrainischen Staatsangehörigen, der an einem mit dem Kreml verbundenen Plan beteiligt war, explosive Pakete über europäische Liefernetzwerke zu versenden. Die deutschen Staatsanwälte erklärten, die Operation sei von einer russischen staatlichen Stelle geleitet worden, um die öffentliche Sicherheit zu stören.
Quellen: BBC News, Cyprus Mail, France24, OCCRP, The Guardian.



