
US-Regierung verfolgt russisches Energiegeschäft, während Moskau Gespräche über strategische Stabilität ablehnt
US-Regierung verfolgt russisches Energiegeschäft, während Moskau Gespräche über strategische Stabilität ablehnt.
US-Präsident Donald Trump hat eine Vereinbarung mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin angekündigt, wonach Russland über 300.000 Tonnen Dieselkraftstoff an amerikanische und globale Märkte liefern soll, mit weiteren 500.000 Tonnen, die für November geplant sind. Parallel dazu gibt es Berichte über milliardenschwere kommerzielle Verhandlungen unter Beteiligung des russischen Energiekonzerns Lukoil, nahöstlicher Akteure und Geschäftspartner der US-Sondergesandten Jared Kushner und Steve Witkoff.
Gleichzeitig erklärte das russische Außenministerium, dass die Bedingungen für Gespräche über strategische Stabilität mit Washington nicht gegeben seien, und verwies auf geplante US-Raketenstationierungen in Europa als Hindernis für den Dialog.
Experten für Außenpolitik und ehemalige Diplomaten äußerten Bedenken hinsichtlich des transaktionalen Ansatzes Washingtons. Der ehemalige US-Diplomat Donald Jensen und der Analyst Fareed Zakaria warnten, dass die Behandlung von Verhandlungen mit Moskau als Unternehmensgeschäfte die Strategie des Kremls falsch einschätze und unrealistische Erwartungen an für beide Seiten vorteilhafte Ergebnisse erzeuge.
Quellen: Ekonomický deník, Hospodářské noviny, iROZHLAS, Respect, Seznam Zprávy.



