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27. Aug. 2026, 04:00 UTC

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US-kanadischer Handelskonflikt eskaliert: Ottawa verhängt Vergeltungszölle

US-kanadischer Handelskonflikt eskaliert: Ottawa verhängt Vergeltungszölle

Die USA verhängen 50-Prozent-Zölle auf kanadische Importe; Ottawa reagiert mit Vergeltungszöllen und Hilfspaketen. Der Handelskonflikt eskaliert.

Nach dem Scheitern der bilateralen Handelsgespräche verhängten die USA unter Berufung auf Abschnitt 338 Zölle in Höhe von 50 Prozent auf kanadische Importe im Wert von rund 20 Milliarden US-Dollar. Dies betrifft etwa fünf Prozent der jährlichen kanadischen Exporte in die USA.

Als Reaktion darauf setzte der kanadische Premierminister Mark Carney weitere Gespräche aus und kündigte Vergeltungszölle von bis zu 50 Prozent auf amerikanische Waren im Wert von fast 28 Milliarden kanadischen Dollar (20 Milliarden US-Dollar) an. Die kanadischen Abgaben betreffen unter anderem Stahl, Bekleidung, Möbel und landwirtschaftliche Produkte. Ottawa kündigte zudem Finanzhilfepakete an, um einheimische Unternehmen und Arbeitnehmer vor wirtschaftlichen Verwerfungen zu schützen. US-Präsident Donald Trump warnte, dass kanadische Vergeltungsmaßnahmen weitere amerikanische Handelsbeschränkungen auslösen könnten.

Quellen: BBC News, Cyprus Mail, France24, STV News, Sweden Herald

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Russische Angriffe treffen Charkiw und Saporischschja, während die Ukraine über interne Wahl debattiert

Russische Angriffe treffen Charkiw und Saporischschja, während die Ukraine über interne Wahl debattiert

Russische Angriffe treffen Charkiw und Saporischschja, während die Ukraine über interne Wahl debattiert. Selenskyj gelobt Antwort, während innenpolitische Spannungen zunehmen.

Eine neue Welle russischer Raketen- und Drohnenangriffe hat die Ukraine über Nacht getroffen und Schäden in Kiew, Saporischschja, Odessa, Tschernihiw und Charkiw verursacht. Ein Raketenangriff in der Region Charkiw forderte zehn Todesopfer, während ein weiterer Angriff in Saporischschja einen Menschen tötete und sechs verletzte. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj gelobte eine Antwort auf die Angriffe, die zivile Infrastruktur trafen und Stromausfälle in der Nähe der Hauptstadt verursachten. Die ukrainischen Streitkräfte reagierten mit Drohnenangriffen auf Moskau, von denen mehrere abgefangen wurden.

Im Inland erneuerte der ehemalige Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow seine Forderungen nach nationalen Wahlen und erklärte, dass "democracy cannot be held hostage by Russia" und forderte einen rechtlichen Rahmen für die Durchführung von Wahlen während des Krieges. Der Vorstoß fällt mit laufenden Anti-Korruptionsermittlungen gegen Vertraute von Selenskyj und einer parlamentarischen Abstimmung zur Bestätigung von Jewhenij Chmara als neuem Verteidigungsminister zusammen.

Quellen: ANSA, Corriere della Sera, Il Messaggero, Il Sole 24 Ore, La Repubblica.

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SPD-Minister drängen erneut auf Klimaschutz im Grundgesetz

SPD-Minister drängen erneut auf Klimaschutz im Grundgesetz

SPD-Minister drängen erneut darauf, den Klimaschutz im Grundgesetz zu verankern, und fordern damit die CDU/CSU heraus, die den Vorschlag abgelehnt hat.

Die Minister der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) haben ihren Vorstoß erneuert, den Klimaschutz in der Verfassung des Landes zu verankern, und fordern damit direkt die oppositionellen Konservativen heraus, die den Vorschlag kürzlich abgelehnt hatten.

Der vorgeschlagene Aktionsplan würde den Klima- und Hitzeschutz als gemeinsame Aufgabe von Bund, Ländern und Gemeinden einstufen. Der Plan zielt darauf ab, extreme Wetterrisiken wie schwere Hitzewellen und sinkende Wasserstände zu bewältigen und verbindliche nationale Standards sowie eine langfristig gesicherte Finanzierung festzulegen.

Für eine Änderung des Grundgesetzes ist eine Zweidrittelmehrheit im Parlament erforderlich, was die Unterstützung der CDU/CSU-Opposition unverzichtbar macht. Die SPD-Kabinettmitglieder bestehen darauf, dass der Verfassungsrang entscheidend ist, um einen koordinierten bundesweiten Schutz vor zunehmenden Umweltbedrohungen durchzusetzen.

Quellen: Der Spiegel, FAZ, Tagesschau.

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04
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Todeszahl nach Sturzfluten an der Grenze zwischen Nepal und Tibet steigt auf 95

Todeszahl nach Sturzfluten an der Grenze zwischen Nepal und Tibet steigt auf 95

Bei Sturzfluten und Erdrutschen an der nepalesisch-tibetischen Grenze sind mindestens 95 Menschen gestorben. Hunderte werden vermisst, darunter viele ausländische Touristen.

Mindestens 95 Menschen sind nach schweren Sturzfluten und Erdrutschen entlang der Himalaya-Grenze zwischen Nepal und Tibet ums Leben gekommen, wie örtliche Behörden mitteilten. Die anfänglichen Opferzahlen schwankten zwischen neun und 31 Toten, bevor sie im Zuge der Rettungsarbeiten stark anstiegen.

Hunderte Menschen werden in den betroffenen Tälern weiterhin vermisst, darunter bis zu 341 ausländische Touristen aus den USA, Großbritannien, Indien und Malaysia. Beamte berichteten, dass ein seismisches Ereignis wahrscheinlich einen großen Eiseinbruch ausgelöst habe, der den Fluss Lhenda Khola aufstaute, bis er in umliegende Siedlungen ausbrach.

Nepalesische Militärhubschrauber und Rettungskräfte führen Suchoperationen durch und versuchen, zerstörte Brücken und Straßen zu überwinden. Nepals Premierminister Balendra Shah rief nach der Katastrophe zu nationaler Solidarität auf.

Quellen: Aftenposten, Helsingin Sanomat, Morgunblaðið, NRK, Vísir

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Europäische Feuerwehrleute bekämpfen Waldbrände in Frankreich, Deutschland und Belgien

Europäische Feuerwehrleute bekämpfen Waldbrände in Frankreich, Deutschland und Belgien

Feuerwehrleute in Westeuropa bekämpfen weiterhin schwere Waldbrände in Frankreich, Deutschland und Belgien. In Frankreich wurden 650 Menschen evakuiert, in Deutschland gibt es Fortschritte bei der Eindämmung.

Feuerwehrleute in Westeuropa setzen ihre Bemühungen fort, schwere Waldbrände einzudämmen. Im Südwesten Frankreichs ist im Département Landes ein Feuer über Nacht wieder aufgeflammt und hat etwa 1.580 Hektar Kiefernwald verbrannt, was die Evakuierung von 650 Anwohnern erzwang, obwohl lokale Behörden keine zerstörten Häuser meldeten.

In Deutschland halten die schwierigen Bedingungen bei Schramberg in Baden-Württemberg an, wo steiles Gelände den Zugang am Boden erschwert und die Ausbreitung des Feuers ermöglicht hat. In der Zwischenzeit kämpfen Einsatzkräfte entlang der deutsch-belgischen Grenze im Naturschutzgebiet Hohes Venn, unterstützt von deutschen Militärhubschraubern, weiterhin gegen die Flammen, die zuvor vorsorgliche Evakuierungen in Monschau ausgelöst hatten. Allerdings meldeten die Behörden anderswo Fortschritte: Ein 300 Hektar großer Waldbrand im Hürtgenwald in Nordrhein-Westfalen wurde erfolgreich eingedämmt, und die Lage im Westerwald stabilisiert sich.

Quellen: Der Spiegel, Der Standard, FAZ, ORF, Tagesschau

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