
US-Iran-Konflikt in der Straße von Hormus eskaliert – Schifffahrt gestört
US-Iran-Konflikt eskaliert in der Straße von Hormus: Angriffe auf Larak und saudischen Tanker, Energiepreise steigen. Teheran fordert Umsetzung des 14-Punkte-Memorandums.
Die militärischen Spannungen zwischen den USA und dem Iran haben sich in der Straße von Hormus nach jüngsten amerikanischen Angriffen auf die Insel Larak verschärft. Iranische Militärvertreter wiesen die Behauptung Washingtons zurück, US-Streitkräfte hätten Minenlegeaktivitäten in der Region neutralisiert, und bezeichneten die Aussage als "pure fantasy".
Parallel dazu führte ein Angriff auf einen saudischen Rohöltanker in der Nähe des Seewegs zu Bränden an Bord, die von der Besatzung gelöscht werden konnten. Der Vorfall löste sofortige Anstiege der globalen Energiepreise aus. US-Präsident Donald Trump bezeichnete den Iran als "failed state" und betonte, dass die kommerzielle Schifffahrt durch die Meerenge weiterhin funktioniere. In der Zwischenzeit nutzen politische Akteure in Teheran den militärischen Druck auf die Seewege, um die vollständige Umsetzung eines früheren 14-Punkte-Memorandums zu fordern, einschließlich der Aufhebung von Sanktionen und der Freigabe eingefrorener Vermögenswerte.
Quellen: ANSA, Corriere della Sera, Il Messaggero, La Repubblica


