
US-Führung bestreitet Munitionsknappheit, während Einsatz im Nahen Osten das Militär belastet
Trump und Hegseth bestreiten Munitionsknappheit, während Berichte über Erschöpfung der Besatzung der USS Abraham Lincoln und widersprüchliche Aussagen zu Iran-Verhandlungen aufkommen.
Der US-Präsident Donald Trump und Verteidigungsminister Pete Hegseth haben Medienberichte zurückgewiesen, wonach die amerikanischen Munitionsreserven während der Operationen im Nahen Osten kritisch niedrige Werte erreicht haben. Trump erklärte, die Streitkräfte verfügten über beträchtliche Bestände, und drohte Personen, die Behauptungen über Waffenmangel verbreiten, mit langen Haftstrafen.
Gleichzeitig gibt es Berichte über erhebliche Erschöpfung und sinkende Moral unter den rund 5.000 Besatzungsmitgliedern der USS Abraham Lincoln nach der Verlängerung ihres Einsatzes in der Region. Beobachter und Militärfamilien warnten, dass die anhaltende Belastung zu schweren operativen Fehlern führen könnte.
In diplomatischen Angelegenheiten behauptete Trump, die Verhandlungen mit dem Iran seien wieder aufgenommen worden, und bezeichnete den Dialog als letzte Gelegenheit Teherans, eine Einigung zu erzielen. Iranische Vertreter hatten zuvor bestritten, dass bilaterale Gespräche geplant seien oder stattfinden.
Quellen: Der Standard, Die Zeit, FAZ, ORF, Tagesschau