
US-Abkommen mit Russland über Diesel-Exporte stößt auf internationale Kritik
US-Diplomaten informieren Kiew über ein Abkommen zwischen Trump und Putin, das russische Diesel-Exporte erlaubt, um Moskau zu Friedensgesprächen zu bewegen. Kongressabgeordnete, Energieanalysten und ukrainische Behörden kritisieren den Schritt.
US-Diplomaten haben ukrainische Vertreter darüber informiert, dass eine Vereinbarung zwischen US-Präsident Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, die russische Diesel-Exporte erlaubt, darauf abzielt, Moskau zurück an den Verhandlungstisch für Friedensgespräche zu bringen. Die Strategie wurde bei jüngsten Gesprächen in Miami im Anschluss an Beratungen zwischen Washington und Moskau dargelegt.
Die Initiative stößt auf breite Ablehnung bei amerikanischen Abgeordneten, Energieanalysten und den ukrainischen Behörden. Mitglieder des US-Kongresses aus beiden großen Parteien warnten, dass eine Lockerung der Energiesanktionen den internationalen Druck auf den Kreml schwäche. Energieexperten gaben zudem zu bedenken, dass Einnahmen aus dem Dieselverkauf Russlands Kriegswirtschaft stärken und es Moskau ermöglichen könnten, Verbündeten wie dem Iran Unterstützung zu leisten. Analysten wiesen darauf hin, dass der Schritt des Weißen Hauses mit Bemühungen zusammenfällt, die inländischen Kraftstoffpreise vor den US-Zwischenwahlen zu dämpfen.
Quellen: Adevărul, Digi24, HotNews, Moldova1, Ziarul de Gardă.


