
Ukrainisches Parlament bereitet Verteidigungsminister-Abstimmung vor – unter russischen Angriffen und Wahlforderungen
Die Ukraine sieht sich russischen Angriffen und innerem Druck ausgesetzt, während das Parlament über den neuen Verteidigungsminister Jewhenij Chmara abstimmt.
Die Ukraine sah sich weiterhin russischen Raketen- und Drohnenangriffen auf mehrere Regionen ausgesetzt, darunter Kiew, Charkiw, Saporischschja, Odessa und Tschernihiw, die erhebliche zivile Opfer und Schäden an der Infrastruktur verursachten. Ein Angriff auf ein Munitionsdepot nahe Kiew löste Sekundärexplosionen in Wohngebieten aus, die Dutzende Todesopfer forderten und Präsident Wolodymyr Selenskyj dazu veranlassten, Rechenschaft für die Lagerung von Sprengstoffen in der Nähe von Wohnhäusern zu versprechen. Als Reaktion starteten ukrainische Streitkräfte Vergeltungsdrohnenangriffe in Richtung Moskau.
Gleichzeitig wuchs der politische Druck in der Ukraine nach Anti-Korruptionsoperationen, die mit Verbündeten des Präsidenten in Verbindung gebracht wurden. Der ehemalige Minister Mychajlo Fedorow rief öffentlich zu nationalen Wahlen auf und erklärte, dass "democracy cannot be hostage to Russia." Angesichts dieser internen und externen Herausforderungen sollte das ukrainische Parlament über die Bestätigung von Jewhenij Chmara als neuem Verteidigungsminister des Landes abstimmen.
Quellen: ANSA, Corriere della Sera, Il Messaggero, La Repubblica.



