
Ukraine startet massive Drohnenangriffe, während deutsche Behörden hybride Bedrohungen untersuchen
Ukrainische Drohnenangriffe auf Russland, russische Reaktionen, und deutsche Ermittlungen zu hybriden Bedrohungen – ein Überblick.
Ukrainische Streitkräfte haben weitreichende Drohnenangriffe auf russisches Territorium gestartet. Moskau meldet mindestens fünf Todesopfer in der Hauptstadtregion, nachdem mehr als 320 unbemannte Luftfahrzeuge abgeschossen wurden. Die russischen Streitkräfte reagierten mit Angriffen auf ukrainische Hafenanlagen. Inzwischen gibt es Berichte, dass die russische Luftabwehr versehentlich einen eigenen Su-57-Tarnkappenjäger abgeschossen hat, nachdem ein Cyberangriff auf militärische Systeme erfolgt war.
In Deutschland untersuchen Sicherheitsbehörden die Beteiligung ausländischer Staaten an über 100 Vorfällen mit Sabotage und unbefugten Drohnenüberflügen. Auch russische Desinformationsoperationen, darunter das Netzwerk "Matryoshka", haben sich gegen deutsche Landtagskandidaten intensiviert. Diese hybriden Bedrohungen und die Verbreitung kostengünstiger Drohnen auf modernen Schlachtfeldern haben eine Debatte unter Verteidigungsexperten ausgelöst, ob westliche Streitkräfte Beschaffungsmittel von traditioneller schwerer Panzerung abziehen sollten.
Quellen: Correctiv, Der Standard, DW, FAZ, Tagesschau


