
Ukraine setzt auf heimische Waffenproduktion wegen Verzögerungen bei US-Genehmigung für Patriot-Fertigung
Die Ukraine forciert heimische Waffenproduktion, da US-Lizenzen für die Patriot-Fertigung auf sich warten lassen. Selenskyj warnt vor jahrelangen Verzögerungen.
Die Ukraine treibt eigene Verteidigungsinitiativen voran, um Verzögerungen bei der Beschaffung von US-Lizenzen für die Produktion des Patriot-Luftverteidigungssystems im Inland auszugleichen. Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, bürokratische Verfahren und Lizenzauflagen würden die heimische Patriot-Fertigung um ein bis mehrere Jahre verzögern, wodurch das Land verstärkten russischen ballistischen Raketenangriffen schutzlos ausgesetzt bleibe.
Um diese Lücke zu schließen, arbeiten ukrainische Unternehmen an eigenen ballistischen Raketen, wobei technische Hürden derzeit eine Großserienproduktion verhindern. Gleichzeitig führen die Streitkräfte das präzisionsgelenkte Gleitbombenmodul "Equalizer" ein, das von DG Industry und dem Brave1-Cluster entwickelt wurde. Das System, das Standard-Luftbomben in präzisionsgelenkte Langstreckenmunition für sowjetische und westliche Jets umwandeln soll, zielt darauf ab, die Abhängigkeit von ausländischen Waffen zu verringern und zugleich sofortige operative Fähigkeiten bereitzustellen.
Quellen: NEXTA, NV, Point, The Insider, Українська правда

