Trump und Netanyahu führen Gespräche im Weißen Haus angesichts veränderter Iran-Strategie
Trump und Netanyahu erörtern im Weißen Haus Strategien zum Iran. Unterschiedliche Berichterstattung zu Spannungen zwischen den Partnern.
US-Präsident Donald Trump hat am Dienstag den israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu zu nichtöffentlichen Gesprächen im Weißen Haus empfangen. Die Unterredung konzentrierte sich auf regionale Sicherheit und die Strategie gegenüber dem Iran.
Das fast neunzigminütige Treffen fand statt, während Washington mögliche diplomatische Wege auslotet, nachdem direkte militärische Schläge zwischen Israel und dem Iran vorübergehend eingestellt wurden. Die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, bezeichnete das Gespräch in einer Stellungnahme im Anschluss an die Gespräche als "positive and productive". An dem Treffen nahm auch US-Außenminister Marco Rubio teil.
Berichten zufolge gab es jedoch strategische Reibungen zwischen den beiden Regierungschefs. Spanische Medien berichteten, dass Netanyahu versuchte, Trump zu überzeugen, den militärischen Druck auf Teheran aufrechtzuerhalten, während die US-Berichterstattung die Bemühungen des Weißen Hauses hervorhob, einen erneuten Konflikt zu vermeiden. Keiner der beiden Führer hielt im Anschluss an die Sitzung eine formelle öffentliche Ansprache, in der konkrete Vereinbarungen erläutert wurden.
Quellen: Bloomberg, Die Presse, La Vanguardia, ORF



