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23. Okt. 2026, 23:30 UTC

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Trump drängt Selensky und Putin zu einer Einigung vor dem Winter

Trump drängt Selensky und Putin zu einer Einigung vor dem Winter

US-Präsident Trump fordert Selensky und Putin auf, vor dem Winter ein Abkommen zur Beendigung des Krieges in der Ukraine zu schließen.

US-Präsident Donald Trump hat den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selensky und den russischen Präsidenten Wladimir Putin aufgefordert, vor dem Winter ein Abkommen zur Beendigung des Krieges in der Ukraine auszuhandeln.

Nach Gesprächen in Washington erklärte Trump, er stimme mit Selensky in mehreren Fragen überein, doch beide Länder müssten eine Einigung erzielen. Trump verwies zudem auf ein kürzliches Telefonat mit Putin und äußerte die Zuversicht, dass Moskau ebenfalls an einem Kompromiss interessiert sei.

Selensky bezeichnete das Treffen in Washington als "positive and productive" und fügte hinzu, sowohl die Ukraine als auch die Vereinigten Staaten verfolgten das Ziel, die Feindseligkeiten vor dem Winter zu beenden.

Quellen: Expresso, Jornal Económico, RTP (Rádio e Televisão de Portugal)

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Kämpfe in der Ukraine dauern trotz Trumps Behauptungen über eine Pause der Energieangriffe an

Kämpfe in der Ukraine dauern trotz Trumps Behauptungen über eine Pause der Energieangriffe an

Kämpfe zwischen Russland und der Ukraine dauern trotz Trumps Behauptungen über eine Pause der Energieangriffe an; die EU verlängert ihre Sanktionen, Selenskyj entlässt den Generalstaatsanwalt.

Die Feindseligkeiten zwischen Russland und der Ukraine halten trotz Aussagen von US-Präsident Donald Trump an, wonach beide Nationen vereinbart hätten, Angriffe auf die Energieinfrastruktur einzustellen. Nach Berichten tötete russischer Beschuss in der Region Cherson in der Ukraine zwei Menschen und verletzte 14 weitere, während ukrainische Drohnenangriffe auf die russischen Regionen Belgorod und Sotschi sieben Menschen verletzten.

Die diplomatischen Spannungen verschärften sich nach einem russischen Angriff auf einen Zug nahe der ukrainisch-polnischen Grenze. Die Hohe Vertreterin der Europäischen Union, Kaja Kallas, und der französische Außenminister Jean-Noël Barrot erklärten, der Angriff habe der Einschüchterung europäischer Partner gegolten. Als Reaktion auf die anhaltenden Feindseligkeiten verlängerte die EU förmlich ihre Sanktionen gegen Moskau. Unterdessen erließ der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in Kiew einen Erlass, mit dem der Generalstaatsanwalt des Landes seines Amtes enthoben wurde.

Quellen: CDM (Cafe del Montenegro)

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EU warnt Moskau: Drohnenangriffe auf Kyjiw, Ermittlungen in Leipzig vertieft

EU warnt Moskau: Drohnenangriffe auf Kyjiw, Ermittlungen in Leipzig vertieft

Russische Drohnenangriffe auf Kyjiw verletzen Anwohner; deutsche Ermittler prüfen mutmaßliche Moskau-Verbindungen zu Explosionsdrohnen nahe Leipzig. EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen warnt Moskau.

Russische Streitkräfte haben eine weitere Welle nächtlicher Drohnenangriffe auf Kyjiw gestartet und dabei einen Anwohner verletzt. Dies geschah im Anschluss an die Rede des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen. Das russische Verteidigungsministerium bestätigte offiziell eine laufende Kampagne mit dem Ziel, die Energieinfrastruktur der Ukraine vor den Wintermonaten zu zerstören. Als Reaktion darauf haben ukrainische Drohnenangriffe auf russische Erdölanlagen die Raffineriebetriebe erheblich gestört und Moskau zur Einfuhr von Kraftstoff gezwungen.

Gleichzeitig verschärften sich die Sicherheitsbedenken in ganz Europa, nachdem deutsche Ermittler zwei mutmaßliche Verbindungen nach Moskau mit Explosionsdrohnen-Vorfällen nahe Leipzig in Verbindung gebracht hatten. Angesichts dieser Eskalation richtete die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, eine direkte Warnung an Moskau: "We do not tolerate attacks on EU soil, ready to respond."

Quellen: Corriere della Sera, La Repubblica.

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Ehemaliger ukrainischer Verteidigungsminister fordert Wahlrahmen für die Nachkriegszeit

Ehemaliger ukrainischer Verteidigungsminister fordert Wahlrahmen für die Nachkriegszeit

Der ehemalige ukrainische Verteidigungsminister Mykhailo Fedorov fordert das Parlament auf, einen rechtlichen Rahmen für Wahlen nach der Aufhebung des Kriegsrechts zu schaffen.

Der ehemalige ukrainische Verteidigungsminister Mykhailo Fedorov hat das Parlament des Landes aufgefordert, einen rechtlichen Rahmen für nationale Wahlen nach einer eventuellen Aufhebung des Kriegsrechts zu schaffen. Fedorov, der im Juli von Präsident Volodymyr Zelensky seines Amtes enthoben wurde, betonte, eine Vorbereitung im Vorfeld sei unerlässlich, um schwere politische Störungen nach dem Ende der Feindseligkeiten zu verhindern.

Nach derzeitiger Rechtslage kann die Ukraine keine Wahlen abhalten, solange das Kriegsrecht gilt. Befürworter einer legislativen Vorbereitung weisen jedoch darauf hin, dass die Organisation von Wahlen nach dem Konflikt die Lösung komplexer logistischer Hürden erfordern wird, darunter die Ermöglichung der Teilnahme für Millionen vertriebener Bürger, Flüchtlinge im Ausland und aktive Militärangehörige. Ukrainische Vertreter haben noch keinen Zeitplan für die Aufhebung des Kriegsrechts oder die Ansetzung künftiger Wahlen genannt.

Quellen: Le Monde.

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EU verlängert Russland-Sanktionen nach Streichung zweier Oligarchen von der Liste

EU verlängert Russland-Sanktionen nach Streichung zweier Oligarchen von der Liste

Die EU-Mitgliedstaaten einigen sich auf die Verlängerung der Russland-Sanktionen und streichen zwei Oligarchen von der Liste. Die Außenminister billigen zudem das bisher größte Sanktionspaket.

Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben einen diplomatischen Streit beigelegt und sich darauf verständigt, die bestehenden Sanktionen gegen rund 3.000 russische Personen und Einrichtungen mit Verbindungen zur Invasion der Ukraine zu verlängern.

Der Konsens kam zustande, nachdem sich die Diplomaten darauf geeinigt hatten, den Stahlmagnaten Alischer Usmanow und den Finanzier Michail Fridman von der Liste zu streichen. Frankreich, die Slowakei und Luxemburg hatten auf individuelle Streichungen gedrängt und damit vorübergehende Verzögerungen verursacht, bevor die Mitgliedstaaten dem Kompromiss zustimmten, um ein automatisches Auslaufen der derzeitigen Strafmaßnahmen zu verhindern.

Gleichzeitig billigten die in Luxemburg tagenden EU-Außenminister das bisher größte Sanktionspaket des Bündnisses gegen Moskau. Die neuen Maßnahmen richten sich gegen den russischen militärisch-industriellen Komplex, die Energieinfrastruktur und Finanznetzwerke.

Quellen: Correctiv, Der Standard, FAZ, ORF, Tagesschau.

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