
Trump behauptet Wiederaufnahme der US-iranischen Gespräche trotz Teherans Dementi
Trump behauptet Wiederaufnahme der US-iranischen Gespräche trotz Teherans Dementi. Inländische Umfragen zeigen sinkende Zustimmungswerte vor den Zwischenwahlen.
US-Präsident Donald Trump hat behauptet, Washington habe die "sehr freundschaftlichen" Verhandlungen mit Teheran wieder aufgenommen, und bezeichnete die Gespräche als letzte Gelegenheit für den Iran, eine Einigung zu erzielen. Seine Aussagen stehen in direktem Widerspruch zu den Behauptungen iranischer Beamter, die zuvor erklärt hatten, dass keine Gespräche stattfinden oder geplant seien.
Der diplomatische Vorstoß erfolgt vor dem Hintergrund erhöhter Sicherheitsbedenken, nachdem Beamte Cyberangriffe auf die kommunale Wasserinfrastruktur bekannt gegeben hatten, die sich von Minnesota bis Michigan erstreckten. Die Bundesbehörden vermuten eine Beteiligung des Iran, obwohl die örtlichen Betreiber bestätigten, dass alle Systeme nach der Behebung geringfügiger Störungen weiterhin vollständig sicher seien.
Im Inland sieht sich Trump wachsenden politischen Gegenwinden ausgesetzt. Aktuelle Umfragen von Economist/YouGov deuten auf sinkende Zustimmungswerte für den Präsidenten vor den Zwischenwahlen im November hin.
Quellen: Der Standard, Die Zeit, FAZ, ORF, Tagesschau.



