Teheran droht regionalen Nachbarn wegen US-Wirtschaftssanktionen
Teheran droht regionalen Nachbarn wegen US-Wirtschaftssanktionen. Iran weist US-Behauptungen zu Luftangriffen zurück und hält Seeblockade in der Straße von Hormus aufrecht.
Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran haben sich weiter verschärft, nachdem Teheran regionale Nachbarn davor gewarnt hat, sich an den bevorstehenden amerikanischen Wirtschaftsmaßnahmen zu beteiligen. Mohsen Rezaei, Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrates des Iran, warnte, dass Teheran die Interessen aller Nachbarländer ins Visier nehmen werde, die Washingtons Wirtschaftsmaßnahmen unterstützen.
Die Warnung folgte einer Ankündigung von US-Finanzminister Scott Bessent über bevorstehende Finanzsanktionen gegen den Iran. In der Zwischenzeit wiesen iranische Militärkreise Washingtons Behauptungen zurück, dass jüngste Luftangriffe auf die Insel Larak iranische Streitkräfte daran gehindert hätten, Minen in der Straße von Hormus zu legen, und bezeichneten die amerikanische Darstellung als "pure fantasy".
Iranische Hardliner halten weiterhin eine Seeblockade in der strategischen Wasserstraße aufrecht und fordern die vollständige Umsetzung eines im Juni vereinbarten 14-Punkte-Memorandums, einschließlich Sanktionserleichterungen und der Freigabe iranischer Vermögenswerte.
Quellen: ANSA, Corriere della Sera, Il Messaggero, La Repubblica.


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