Straße von Hormus bleibt beschränkt, während militärische Zusammenstöße und Gespräche mit Oman andauern
Sechs Monate nach der Beschränkung der Straße von Hormus durch den Iran sinken die täglichen Überfahrten drastisch. Militärische Zusammenstöße und Verhandlungen mit Oman prägen die Lage.
Sechs Monate nachdem der Iran die Durchfahrt durch die Straße von Hormus beschränkt hat, ist die Zahl der täglichen Schiffsüberfahrten von 95 auf etwa 15 gesunken. Teheran beharrt darauf, dass die Wasserstraße "will not be opened" werde, bis Washington seine Forderungen erfüllt, darunter die Aufhebung der Erdölsanktionen, das Einfrieren von Vermögenswerten, die Beendigung von Hafenblockaden und die Einstellung militärischer Aktionen.
Militärische Auseinandersetzungen in der Region haben sich neben den diplomatischen Bemühungen verschärft. Nachdem US-Streitkräfte begannen, Tanker nachts zu eskortieren, setzten iranische Truppen raketengestützte Seeminen ein, was einen US-Angriff auf militärische Ziele auf der Insel Larak auslöste. Parallel dazu bleiben diplomatische Kanäle aktiv; iranische Beamte bestätigten eine mit Oman erzielte Navigationsvereinbarung nach dreiwöchigen bilateralen Verhandlungen.
Quellen: Expresso, Expresso das Ilhas, Jornal Económico, RTP (Rádio e Televisão de Portugal).



