
Spanische und marokkanische Behörden bewältigen Folgen der Massengrenzübertritte in Ceuta
Spanische und marokkanische Behörden bewältigen die Folgen der Massengrenzübertritte in Ceuta. Offizielle Zahlen weichen ab, und es gibt Spannungen zwischen den Ministerien.
Die spanischen und marokkanischen Behörden bewältigen weiterhin die administrativen und politischen Folgen eines Massenzustroms von Migranten nach Ceuta und Melilla. Die offiziellen Zahlen weichen weiterhin voneinander ab: Die lokale Führung in Ceuta schätzt bis zu 80.000 Einreisen und bis zu 88 Todesfälle, während Marokko 40.000 Versuche in Richtung Ceuta und 11 Todesfälle innerhalb seiner Grenzen einräumt.
Als Reaktion auf Anfragen zu Vermissten hat die spanische Guardia Civil ein spezialisiertes Büro in Ceuta eingerichtet, um Familien zu unterstützen. In Madrid entließ die Zentralregierung unterdessen einen Kommunikationsbeamten des Nationalen Sicherheitsdepartements, nachdem dieser einen nicht autorisierten Bericht mit 49.000 Ankünften veröffentlicht hatte. Auch zwischen dem spanischen Innen- und Verteidigungsministerium gibt es operative Reibungspunkte bezüglich der Protokolle für den Militäreinsatz und der summarischen Grenzrückführungen.
Quellen: Canarias7, El Día, El Mundo, La Vanguardia


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