
Spanien richtet vorübergehende Unterkünfte für in Ceuta verbliebene Migranten ein
Spanien hat rund 1.800 bis 2.000 Migranten in zwei neue vorübergehende Aufnahmezentren in Ceuta gebracht, während die sozialen Spannungen in der Enklave hoch bleiben.
Die spanischen Behörden haben rund 1.800 bis 2.000 Migranten in zwei neu errichtete vorübergehende Aufnahmezentren in der nordafrikanischen Enklave Ceuta gebracht. Das Migrationsministerium schuf die Einrichtungen, um zu verhindern, dass Menschen nach dem massiven Überquerungsversuch Ende Juli auf Straßen und Stränden schlafen, als schätzungsweise 72.000 Menschen aus Marokko einreisten.
Während umfangreiche Polizeieinsätze sowohl von spanischer als auch von marokkanischer Seite einen vermuteten weiteren Ansturm am 15. August erfolgreich verhinderten, bleiben die sozialen Spannungen innerhalb der Enklave hoch. Anwohner haben wachsenden Unmut über die belastete kommunale Infrastruktur und die anhaltende Anwesenheit von Vertriebenen geäußert, wobei einige schnellere Verlegungen auf das spanische Festland forderten.
Quellen: Correctiv, Die Zeit, FAZ, ORF, Tagesschau.



