
Spanien beginnt mit der Bearbeitung von Asylanträgen nach Migrantenzustrom in Ceuta
Spanien beginnt mit der Bearbeitung von Asylanträgen nach dem Migrantenzustrom in Ceuta. Uneinigkeit über Zahlen, Sicherheitswarnungen und politische Spannungen in Madrid.
Die spanischen Behörden haben mit der Bearbeitung von etwa zwanzig Asylanträgen begonnen, die im Zuge des jüngsten Migrantenzustroms in Ceuta gestellt wurden, während sich die Lage an der Grenze zwischen Castillejos und der Enklave allmählich normalisiert.
Über die Gesamtzahl der Ankünfte besteht weiterhin Uneinigkeit zwischen den Behörden. Der Vertreter der Zentralregierung, Miguel Ángel Pérez Triano, erklärte, dass sich etwa 2.500 Migranten, darunter 500 unbegleitete Minderjährige, in Ceuta aufhalten. Die Regionalbehörden schätzen die Zahl jedoch auf 6.000. Berichten zufolge schwimmen einige Minderjährige eigenständig nach Marokko zurück.
Die Sicherheitskräfte bereiten sich auf mögliche weitere Grenzdurchbrüche vor, nachdem ein Bericht der Guardia Civil vor einem "realen Risiko" eines weiteren Massenübertritts am 15. August gewarnt hatte, ausgelöst durch Aufrufe in sozialen Medien. Die Lage sorgt weiterhin für politische Spannungen in Madrid hinsichtlich des Sicherheitseinsatzes.
Quellen: Canarias7, El Día, El Mundo, La Vanguardia



