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3. Nov. 2026, 10:30 UTC

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Serbien wählt vorzeitig – Studentenbewegung fordert Vučić heraus

Serbien wählt vorzeitig – Studentenbewegung fordert Vučić heraus

Serbien hält vorgezogene Parlamentswahl ab: Studentenbewegung tritt gegen Präsident Vučić und seine Fortschrittspartei an, begleitet von Sorgen über Wahlbetrug.

In Serbien haben sich die Menschen in Rekordzahl zu einer vorgezogenen Parlamentswahl versammelt, die die bislang größte Herausforderung für Präsident Aleksandar Vučić und seine regierende Serbische Fortschrittspartei seit über einem Jahrzehnt darstellt. Der Urnengang folgt auf nahezu zwei Jahre massenhafter öffentlicher Proteste, ausgelöst durch den tödlichen Einsturz eines Bahnhofsvordachs in Novi Sad.

Anders als historische Jugendbewegungen, die sich allein auf Straßenproteste stützten, sind Serbiens studentische Organisatoren in die direkte elektorale Beteiligung übergegangen und führen einen beachtlichen Wahlkampf gegen Vučićs 14-jährige politische Dominanz. Doch trotz starker öffentlicher Mobilisierung und hoher Wahlbeteiligung haben Unterstützer der Bewegung und Wahlbeobachter tiefe Besorgnis über mögliche Wahlmanipulation und Wahlbetrug durch die regierende Administration geäußert, die an der Macht bleiben will.

Quellen: Balkan Insight, Bloomberg, Cyprus Mail, OCCRP, Politico Europe.

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FortsetzungKI-generiert
EU verlängert Russland-Sanktionen nach Streichung zweier Oligarchen von der Liste

EU verlängert Russland-Sanktionen nach Streichung zweier Oligarchen von der Liste

Die EU-Mitgliedstaaten einigen sich auf die Verlängerung der Russland-Sanktionen und streichen dafür zwei Oligarchen von der Liste; zugleich wird ein neues Sanktionspaket gebilligt.

Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union haben einen diplomatischen Streit beigelegt, um die Sanktionen gegen fast 3.000 Personen und Einrichtungen mit Verbindungen zu Russlands Invasion in der Ukraine zu verlängern. Um die erforderliche Einstimmigkeit zu wahren und ein Auslaufen der Maßnahmen zu verhindern, einigten sich die Diplomaten darauf, den Stahlmagnaten Alisher Usmanov und den Bankier Mikhail Fridman von der Sanktionsliste zu streichen. Der Entscheidung war Widerstand von Mitgliedstaaten wie Frankreich, der Slowakei und Luxemburg vorausgegangen, die den Konsens durch die Forderung nach gezielten Streichungen verzögert hatten.

Neben der Verlängerung der bestehenden Vermögenssperren und Reiseverbote billigten die in Luxemburg tagenden EU-Außenminister ein umfangreiches neues Sanktionspaket, das sich gegen Russlands Kriegsanstrengungen richtet. Der Kompromiss sichert das übergeordnete Regime und macht zugleich die internen Debatten über gezielte wirtschaftliche Maßnahmen deutlich.

Quellen: Correctiv, Der Standard, FAZ, ORF, Tagesschau.

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Nexus Europa — 3. Nov. 2026, 10:30 UTC — Nexus Europa